Kennt Ihr das, wenn Ihr Eure eigenen Gedanken & Gedichte nicht mehr lesen könnt? Dann erinnert Ihr Euch an den Moment, an dem Ihr ein Gedicht oder eine Poesie anderer Form kreiert habt, bis Ihr mit dem Ergebnis zufrieden wart – und ein paar Wochen oder Monate später schon kommt Euch bei soviel schwammigem Unsinn die Galle hoch. Einen Moment danach wisst Ihr zwar ganz genau, dass es nicht daran liegt, dass Poesie generell Unsinn ist, sondern Ihr einfach in einer völlig anderen Phase seid, in der Ihr das, was damals in Euch so zart schreiben lies, erstmal völlig vergraben liegt. Plattgewalzt unter Schutt & Asche. Irgendwo da unten.
Ich fühle mich im Moment von den lauten, aber dennoch kargen Überresten meiner eigenen “Romantik” belästigt. Sie erinnert mich einfach daran, dass sie noch da ist und raus will, aber nicht stark genug ist, als dass ich es im Moment für nötig befände, um sie zu kämpfen.
Ich glaube, sie hat einfach nur Durst.
Aber ich hab’ einfach nichts.


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Warum willst Du Deine Romantik bekämpfen? Und warum tust Du sie in Anführungszeichen? %)
Ich will sie nicht bekämpfen. Sie soll entweder richtig wiederkommen und mich ergreifen wie eine “Muse” – oder eben ganz still sein. So als Rudiment kann ich damit nichts anfangen. Da stört es. (:
Argh. Ich hab den letzten Satz vier oder fünfmal gelesen, und trotzdem falsch *gelesen*. oO
Ehm. Welchen jetzt genau? Den im Artikel oder den in den Comments? o.O
Hab statt “um sie zu kämpfen” jedesmal “um sie zu bekämpfen” gelesen. Hat keinen Sinn gemacht, und ich hab’s immer und immer wieder gelesen, aber jedesmal wieder “*be*kämpfen” gelesen. :]