Gestern war ich mit Imili unterwegs, um diese Sache mit den Weihnachtsgeschenken zu erledigen, was ich natürlich nicht vollständig geschafft habe. Die Familie ist groß, Oma und Papa fehlen noch. Aber morgen ist auch noch ein Tag.

Es war prappevoll; und die Geschäftsführer fanden das Wechselbad zwischen schneidener Kälte (draußen) und Sauna (Laden-Innere) wohl aus irgend einem Grunde besonders “effektiv” (ich lief schon nach 5 Minuten jedesmal genervt aus dem viel zu warmen Laden), so dass wir uns entschieden, sogar unseren rituellen Starbucks-Aufenthalt im “bemöbelten” Außengeländer vom Café zu unternehmen. Von Imili’s verzweifelt fiebrigen Augen und ihrem Rumgezuppe an meiner Jacke sehe ich jetzt ab und erzähle nicht darüber (sie dachte wohl, sie kann auf die Art eine “Lösung” oder einen Zauberspruch aus mir rauspressen), aber wir unterhielten uns nebenbei noch über zwei hinterhältige Dorfziegen, die sich in der großen weiten Welt Kölns zur Aufgabe machten, aus ihren kleinen Dorfschühchen hinauszuwachsen, indem sie Jura studierten und einen auf “humanistisch” machten. Dabei langweilten sie sich so sehr, dass sie nichts Besseres im Sinn hatten, als sich tatsächlich zwecks Lästereien miteinander offiziell zu verabreden und sich an der selbst zurecht-konstruierten “Minderwertigkeit” anderer (in diesem Fall Imans) in einer Leidenschaft zu “erfreuen” (wir kennen alle Alfred Adler und seine Theorie über die Über-Kompensationsmechanismen eigener, tiefer, schambehafteter Gefühle des Minderwerts), dass man nicht umhin kann, als ein verachtendes bis hin zu mitleidvolles Gefühl für sie zu empfinden.

Diese zwei kleinen Dorfziegen wurden nun bei einem ihrer weiteren Versuche, anderen Menschen einen in ihren Augen verachtenswerten Stempel aufzudrücken und das ganze Leben und Leiden eines “Freundes” im Namen der “Freundschaft” für ihre niederen Selbstverleumdungszwecke in den Dreck zu ziehen und ihrem Leben einen “Sinn” zu geben, von mir erst ruhig, dann aber heftigst angegangen. Nicht, dass von der selbstsicheren, heißen Luft etwas übrig geblieben wäre, die sie mit ihrer “angearbeiteten” “Intellektualität” zu “bestärken” suchten, nein. Sie echauffierten sich zudem über meine “asoziale” Ader, gleich nachdem sie sich über die schweren Schicksalsschläge ihrer “Freundin”, die sie eben für diese niederen Selbstverleumdungszwecke benutzten, vor ihren Augen, in ihrem Gesicht lustig machten und sie als “Lüge” deklarierten. Als einen verzweifelten Versuch, “Aufmerksamkeit” erregen zu wollen, hinstellten.

Diese zwei Dorfziegen haben sich weder mit dem Wort “schizoid” (LOL) noch mit dem Wort “asozial” auseinandergesetzt. Hätten sie es getan, so wären sie irgendwann an die Erkenntnis gelangt, dass “schizoid” bedeutet, wenn die Chef-Dofziege dem kleinen Dorfziegchen befiehlt, ihren Hass, ihren Neid, ihre Flucht aus ihrer Selbstzerfressenheit – sprich’ ihre “Gedanken” – als seine eigenen anzuerkennen und ihrer statt das Gift an die betreffende Person zu spritzen und sich dann selbst “unschuldig” rauszuhalten; (von der stummen und devoten Ausführung dieses feigen Befehls ganz zu schweigen) – und sie hätten gemerkt, dass der Einsatz eines Menschen für einen Anderen, dem gerade weh getan wird, das Gegenteil von asozial ist – und dass viel mehr die bewusste Intention, jemandem psychisch oder physisch schaden zu wollen, nur um sich danach in seinen Tagträumen auf ein Podest stellen zu können das ist, was man asozial zu nennen hat.

Aber bis diese zwei Dorfziegchen so weit in die weite Welt hinausblicken können, wird es noch einwenig dauern. Trotz ihres “Jura” Studiums. Nur hoffe ich, dass sie mir so lange nicht mehr über den Weg laufen werden. Ich wäre nämlich dazu geneigt, sie “asozialerweise” wieder zu kritisieren, sobald ich sie bei ihrem Bestreben, die sinnlose Leere in ihrem Leben auf “ihre Art” zu füllen, erwische.