Ich weiß nicht, woran es liegt, dass an manchen Tagen oder in manchen Phasen, alles Übel aufeinmal kommt. Es geht nicht um einwenig Pech oder das tägliche “In Scheiße treten” – es geht um soviel mehr. Aber dennoch habe ich uns gestern beim Lachen erwischt. Vielleicht war es ein Lachen stellvertretend für all die Trauer, all die Wut, all das Geschrei, das eigentlich nötig gewesen wäre, um nur einen Bruchteil dessen loszuwerden, was uns Herz und Magen zuschnürt. Vielleicht ist es auch die Erkenntnis gewesen, dass wir nur einander haben. Der kleine Kreis Familie. Er und er gehören auch dazu, sie geben Halt und leiden ehrlich mit. Ihre Gedanken sind bei uns, alles ist bei uns. Aber an solchen Tagen gibt es keine Freunde mehr. So gut sie es mit einem meinen, sie sind weiter weg von meinem Leid-Herd, als es für den inneren Austausch möglich wäre. Deshalb bleibt der Mund zu. Auch ich bin zuweit weg. Aber das wird sich nicht ändern, denn ich habe hier zu bleiben. Bei den Anderen. Denn wir müssen heute das Leben verlachen und beweinen – in einem Kreis, in dem es keine “Anstands-Tränen” gibt.
19.01.2007, 12:14
Warum man dennoch lacht


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Azizam, manchmal scheint alles weg zu brechen. Manchmal scheint alles in Gefahr zu sein. In solchen Momenten oder Phasen schreit man stumm nach Hilfe. Man will erlöst werden. Nur wenige hören diesen Schrei. Nur wenige ertragen es. Nur wenige sind überhaupt in der lage in solchen Augenblicken zu helfen, das Richtige zu tun oder zu sagen. Nach solchen Menschen sehnt man sich. Sie sind wie Lichtpunkte in der Dunkelheit. Sie sind fast wie Heilige.
Azizam, ich wünschte ich wäre ein Hauch von dem was ich da oben geschrieben habe. Ich wünschte ich wäre eine kleine Stütze. Ja, das wünschte ich so sehr…
Du bist es. Ich glaub’ Dir immer in dem Moment, in dem Du zu mir redest. Nur kurz danach vernichte ich mich dann wieder selbst. Verzeih’.
Kheyli dustet daram, Baby-e man.

akh azizam :(
*umarm* (euch nicht stören will und allein lass)
Du störst nicht, Kakum.
*umarm*