Sagtest Du nicht,
die Zeiten,
in denen die Gräber
tiefer liegen
als die Hoffnung
in meiner Brust,
seien vorbei?
Sagtest Du nicht,
ich müsse niewieder
bewusst atmen,
mich jede Sekunde gewissenhaft
entsinnen, nach Luft zu schnappen,
um zu überleben?
Erzähltest Du mir nicht
von einer Welt, in der man
das im Schlafe tut, weil
der schwere Anker
dieses dunklen Samtes,
sich nicht so schwer in
Brüste und Rippen hakt?
Als Du mir von der Zukunft
ein Bild maltest
sahen wir darauf nicht
Menschen und Kinder Hand in Hand
strahlen?
Diese fremden, hellen Farben -
beschriebst Du sie nicht mit
“glücklich mit den Kindern tanzend”?
Sagtest Du mir nicht
dieses mir fremde Verziehen
des Mundes Richtung Himmel,
nennt man schlicht und einfach “Lachen”?
Sagtest Du nicht, auch ich
würde mit Augen und Lippen
dieses Spiel eines Tages mitspielen?
Unsere Hände sind nun trocken
und alt, Geliebter
Dein Traum wurde einst zu
meinem -
Doch jeder Atemzug ist
noch immer eine Last,
meine Mundwinkel zeigen nicht
gen helle Sonne (Wo überhaupt ist sie?)
Und meine Hoffnung
wird von all den tiefen Gräbern
gierig verschluckt
Sagtest Du nicht,
diese Zeiten seien vorbei?
Sagtest Du nicht?


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*seufz*
…