“Nicht, dass ich wirklich selbstmordgefährdet wäre, nein. Ich halte mir immer nur diese kleine Tür offen, damit ich im Tragen dieser sinnentleerten Tage einen Fluchtweg sehen kann. Einen, von dem ich weiß, dass ich ihn niemals nutzen darf, egal was passiert. Das Licht, das mich erreicht, wenn ich mir vorstelle, wie ich mich selbst von dieser nichtigen Existenz wegschlachte – wegschlachte wie ein Stück Vieh – und befreit meinen Schmerz ausblute, was ich bis jetzt in Überdosierungen wie grün-gelbe Galle durch meine Adern habe fließen lassen, ist unsagbar schwerelos und warm.
Nicht, dass ich wirklich selbstmordgefährdet wäre, nein. Doch der Gedanke daran ist einfach nur kraftspendend und befreiend. Ich könnte, wenn ich wollte. Wie gut, dass ich könnte, wenn ich wollte. Wenn Ihr wüsstet, was ich könnte, wenn ich wollte… Und dass ich könnte, wenn ich wollte, macht mich unschlagbar.
Der Abgrund ist mein bester Freund, er schaut lächelnd hoch zu mir. Nicht, dass ich wirklich selbstmordgefährdet wäre.”
Von einem Unbekannten,
der Alles hatte,
Alles verlor –
Aber Nichts mehr zurücklassen wollte.
Schon gar nicht sich…


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Schoener Text…wenn man aehlich fuehlt versteht man ihn mit dem Herzen!!
Fühlst Du so ähnlich?
Jepp…leider gibt zeiten im Leben wo wohl alle so fuehlen..der eine kurz der andere laenger und intensiver…
Ich kenne Leute, die behaupten, sie haben niemals dran gedacht. Und ich glaube ihnen sogar. Ich befürchte, dass es uns inzwischen viel zu normal erscheint, wohlmöglich jeden Tag einen wenn auch nur sehr kurzen Gedanken daran zu verschwenden. Ich hoffe, dass Du zumindest aus der Phase raus bist…
Verschwenden kann man das nennen, ist eher sich einen Gedanken hingeben…alles zieht schnell an einen vorbei…Jeder ist seines Glueckes Schmied…” stimmt heute leider nicht mehr so ganz, viel zuviel Menschen steuern einen, und man kann sich nicht dagegen wehren. Wenn dann noch ein persoenliches Unglueck dich erreicht..bis du beim geniessen eines solchen gedankens…
Ich muss Dir leider Recht geben. Ich glaube schon lange nicht mehr an solche Rezept-Sätze wie “Jeder ist seines Glückes Schmied”. Wir werden von sovielen Faktoren nicht nur beeinflusst, sondern regelrecht an die Wand genagelt, dass unser Wahrnehmungs-, Empfindungs- und Handlungsrahmen ziemlich begrenzt und vorgegeben ist. Der Umstand, dass Du in dieser (verhältnismäßig) liberalen Gesellschaft lebst, ändert nichts an den Fesseln, die wir als solche empfinden, wenn wir uns trauen, wirklich nachzudenken und in uns zu gehen.
Ich wünschte, ich hätte mich nie getraut, eine gewisse Tiefe in meiner Seele zu übertreten. Verstehst Du? Und wo wir gerade bei Schicksalsschlägen sind…
Jedenfalls herzlich Willkommen hier. Es ist nicht nur tröstlich verstanden zu werden, sondern auch traurig. Aber trotzdem schön, sich nicht wie’n kompletter, einsamer Alien zu fühlen. Auch, wenn das leider voraussetzt, dass noch jemand Anderes ähnliches Leid empfindet (und das wünsche ich eigentlich niemandem)…
ich schaffe es leider nicht jetzt darauf zu antworten…die liebe arbeit halt, aber heute abend nehme ich mir zeit …lg M.
Blöde ist nur wenn man Menschen findet die ähnlich fühlen…als einsamer Alien hast du immer im Schädel dich zusammen zureissen und dein Spiel des Lebens weiterzuspiel…findest du wem der dich versteht gleitest du schnell ab und erliegst deinen Schmerz…gibst dich ihn hin..bist du damit einschläfst…irgendwann ist er da wenn du Aufwachst…
Dann gehts du raus … machst dich schick setzt deine schönste Maske auf und hoffst trotzdem das man erkennt wie es dir geht…der Stumme schrei nach aufmerksamkeit…
ABer die bekommst du nicht…erst wenn du das tut was du nicht sollst…und jeder dann sagt “warum hat er nichts gesagt”
die welt ist kalt bleibt kalt und wird in mir jeden Tag kälter
Take care M.
Magnatus…
Obwohl es sich anfühlt wie ein Segen, wenn man einen Mitleidenden trifft, so wird es einen eine Zeit lang gesellschaftsunfähig machen, wenn man zuviel Zeit mit der Person verbringt, darin gebe ich Dir Recht. Auf der anderen Seite fängt man dann an, sich zu fragen, was die Gesellschaft eigentlich wert ist, der Du so unbedingt genügen willst. Was tut die Gesellschaft genau für Dich, dass Du unbedingt ein Teil dieser sein möchtes? Was tut ein Mensch auf der Straße, der Dich weinen sieht, aber Dich keines Blickes würdigt? “Warum hat er nichts gesagt?” – Wie sehr ich diesen Satz verstehe, kann ich nicht sagen. Ich bin nur froh, dass ich auf jeden weinenden Menschen zugegangen bin, der mir im Leben begegnet ist. Darüber bin ich froh. Dass ich mir da nichts zu Schulden habe kommen lassen.
Die Maske tut weh, die wir täglich aufsetzen müssen. Und irgendwann, wenn es uns wirklich schlecht geht, merkt man den Energieaufwand so einer Maske richtig derbe. Es ist so verdammt anstrengend – immer ein Stückchen mehr. Nicht wahr? “Aber es muss weitergehen”. Man umgeht sich selbst jeden Tag. Geht an sich selbst vorbei, ignorert sich selbst, tritt vielleicht sogar mal blindlings drüber und funktioniert.
Das ist Leben? Achso.
Take care,
Sherry
Ich denke ich muss ehrlich sein…das zugehen auf weinende Menschen habe ich aufgeben. Das strak sein für diesen Moment schaffe ich nicht mehr..ich will auch nicht
Meine Mauern sind hoch genug um nur noch von innen nach aussen blicken zu können…das tut ich auch nur dann wenn das warten auf das Unheil mich wieder einmal nervös macht…Die Schattenreiter kommen näher …umrissen ihrer dunken Geschalten vermag ich noch nicht zusehen..aber die Staubwolke verrät das sie kommen..schnell …
Ich war wie jeder Mensch immer auf der suche was ist Leben…gefunden habe ich leben in den wundervollen Augen meiner Tochter…
Ihr ganz ist immer noch in Ihren augen aber ich kann Ihn nicht mehr war nehmen…ich sehe sie an liebkosen sie…halte sie fest in meinen Armen und hoffe so sehr das ich es wieder sehen kann…
es ist da aber ich sehe es nicht…Also ist das leben??
Was ist das Leben das was wir zeigen oder das was du als gefühl mitnimmst aus deinen Träumen…??
Vielleicht habe ich irgendwann die Kraft meine Maske abzunehmen…in Freudiger erwartung gesehen zu werden…nur was mache ich wenn es keiner sehen will?
all long lives have a short end…
take care M.
Dass Du all das nicht mehr kannst, zeigt einfach, dass Du keine Kraft mehr hast. Ich fühle mich im Moment so wie Du. Geplagt von Schicksalsschlägen, auch wenn ich sie hier nie erwähne oder auch sonst einfach nicht gerne über die Geschehnisse selbst rede.
Ich bin mir sicher, dass Menschen Dich unmaskiert sehen wollen. Ich kenne Dich nicht, aber ich würde Dich gerne unmasktiert sehen; und ich würde mir auch Deine Geschichte anhören. Was muss Dir passiert sein, dass Du von schrecklichen Schatteneitern redest? …
Halt’ Dein kleines Wunder (Deine Tochter) weiter fest. Irgendwann wird ihr Glanz in den Augen Dich vollends erreichen, das hoffe ich so sehr. Vielleicht tut es das schon, und das ist der wahre Grund, warum Du noch lebst und durchhältst. Wer weiß…
Um 5 geschrieben, du scheinst also auch ein Mensch zu sein der nicht gerne schläft…
Du musst deine Geschichte nicht erwähnen genauso wie ich meine nicht erwähnen muss…könnte ich verstehen warum du dich mit deiner so Plagst? Könntest du verstehen warum meine mich immer weiter an den Abgrund zieht? Das ist das schlimme an solchen Sachen was andere als verarbeitbar sehen, kann deine eigene Hölle sein. Bei mir sind es Geschichten jeder für sich mehr oder weniger schlimm..aber alle zusammen treiben sie mich…immer ein Stück weiter in die falsche richtung..kennst du das das du weisst das es falsch ist..aber dein Floß dich mitreisst und du angst hast wenn du jetzt von deinem Floß aus in wasser springst das dich die Kräfte verlassen bevor das ufter erreicht ist? Also bleibt man tapfter auf diesem kleinen Floß und treibt…
Meine kleine fühlt und versucht was in ihrer Kraft ist…es ist schrecklich für mich zu wissen das Sie den starken lustigen Vater sucht in mir…Sie gibt wärme und Kraft…und reisst aber auch alles aus mir raus…doch jede min. ist es wert…weil ich nicht weiss für wie viele min. ich kraft habe.
Ich lag im Bett heute nach…bin irgendwann aufgestanden..habe mich angezogen und bin raus gegangen..unter Leuten…eine große Disco…laute Musik…fröhliche Gesichter…spass, alkohol Zigaretten…und dann kam das Alien Gefühl das du auch so gut kennst…Das schlimme war für mich allerdings das ich meinen Schmerz schon wieder genossen habe…das ich es schön fande alleine zustehen…ich wollte einfach nicht weg…vielleicht ein letzter Blick auf unbeschwertes Leben…ich kann es nicht sagen…das Leben treibt schon ein seltsames Spiel mit einem…Wer schmerz fühlt, wer lieben hasst, wer nähe meidet weiss was das wahre Leben ist…leid entfinden heisst offen zu sein…
Als ich nach hause gekommen bin kam wieder das schlimmste aller gefühle, leer und kraftlos…und kein atmen eines Menschen der dich auffangen kann und dir hilft den Fluss der Tränen einhalt zu gebieten…nur noch stunden das ist der Tag zum glück vorbei…dann heisst es wieder Maske auf und zurück an den Arbeitsplatz…Hurra der Clown ist da, das blühende Leben gehr für die anderen in einen zurück…9Stunden…dann darf ich wieder ich selbst sein…
googel mal nach KIRA “Engel in der Ecke”
lg Manuel