Und so, wie die scharlachroten Blüten
in meinen trauernden Händen ergrauen,
verwelke ich knisternd in den
Krallen des Lebens
und darf dabei nicht mal
mehr nach Hause schauen
Mein goldener Garten weint’ um mich
Mein goldener Garten weint’ für mich
Mein goldener Garten rief nur Dich
Mein goldener Garten schrie für mich
…doch Du bliebst still.
Als die verliebte Sonne untergeht
und ihr glühender Kuss zum Meer
den Mond und sein treues Silberlicht hintergeht,
öffne ich noch einmal meine müden Augen,
schau’ zurück zu meinem goldenen Garten,
liebe ihn, küsse ihn ganz dicht -
doch zuletzt liebe ich viel mehr noch Dich,
lass’ endlich ab von meinem schwarzen Gewand
und muss – so fest nun bei Dir ruhend – Hand in Hand -
niewieder auf Deine Liebe
und Dein Leben warten,
niewieder auf Deine Stimme
und Dein Lachen warten
Wie einst, so ganz allein
in meinem goldenen Garten
…in meinem heut’ verlassenen Garten….


Suche




…
Dieses Gedicht ist schön, einfachnur schön. Aber mir gefällt nicht was da passiert. Tut mir Leid, schatz.
Dir muss nicht gefallen, was dort geschieht. Es muss mir nur die Illusion einer Möglichkeit erschaffen, die ich nutzen kann, wenn’s wirklich nicht anders geht. Du erinnerst Dich sicher an den Blog Eintrag » Nicht, dass ich selbstmordgefährdet wäre « , nicht wahr?
So in etwa ist das. Die Situation, das Leben, die Unterwerfung an seine Regeln ertragen, indem man sich eine andere Möglichkeit offenhält. Die, dem Leben einfach den Mittelfinger zu zeigen.
Amen.