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	<title>Kommentare zu: Wie sie fallen&#8230;</title>
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		<title>Von: maryam</title>
		<link>http://iranique.de/2007/11/09/wie-sie-fallen/comment-page-1/#comment-5293</link>
		<dc:creator>maryam</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Oct 2010 06:08:34 +0000</pubDate>
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		<description>Meine Liebe, es ist fast erschreckend, wie ähnlich viele unserer Gedanken sind, so ist es mir noch nie mit jemanden gegangen. (Auch wenn ich finde, dass deine Worte gekonnter, schöner und berührender sind, aber das soll hier nicht das Thema sein)
Das, was du da beschreibst, kenne ich auch so gut, und ich wollte es fast in meinem Blog aufnehmen, dass man die fallenden Blätter auch ganz anders wahr nehmen kann, und vor Kummer und Verlustgefühlen fast vergeht, das Gefühl nicht aushalten kann, dass die Schönheit verschwindet und auch der Frühling kein Trost ist, weil dieser Herbst für die endgültige Vernichtung steht. 
Meine Liebe, ich kann dich so gut verstehen. Und es gibt dann niemanden, der einen trösten kann (außer dadurch einem beizustehen, in den Arm zu nehmen) weil dieser Kummer, ja aus dem tiefsten Inneren kommt und nicht rational erreicht werden kann.

Herbst 2007 war das, als du dies schriebst und in diesem Herbst schoss ich (glaube ich zumindest, wenn nicht dann war es 2006) die Fotos, war selbst noch ohne Worte, ohne die Möglichkeit dieses Ventils. 
In jenem Herbst fing ich an, zu malen und was ich malte war zerstörerisch. 
Ich weinte viel und wollte einerseits nicht mehr leben und konnte andererseits die Schönheit der Welt kaum ertragen, nachdem ich jahrelang abgestumpft war und mehr oder weniger in dem Glauben, alles sei eh nur &quot;Dunya&quot; alles über mich ergehen lies, bin ich in diesem Herbst unsanft aufgeweckt worden, und es war mir, als sähe ich die Welt zum ersten Mal.
Die Gefühle, denen man sich stellen muss, wenn man sich vor sich selbst so verschlossen hat, sind höchstwahrscheinlich immer erst schmerzhaft. Nach einer Weile aber, als ich ein wenig lernte meine Trauer zu zu lassen, war mir der Schmerz lieber als diese graue ist-mir egal-Nebel, in dem ich zu vor gelebt habe (ob man das leben nennen kann?).

Und heute? Heute lieben wir den Herbst, wahrscheinlich auch deshalb, weil wir erlebten, was wir erlebten, er ein vortrefflicher Meister war, der uns therapierte, unsere Seelen heilte, auf wunderbar unnachahmliche Weise.

Natürlich habe ich auch Angst davor, dass es mir einmal wieder so schlecht gehen könnte, wie vor 3-4 Jahren, aber dann versuche ich mich zu beruhigen, dass selbst wenn es so sein sollte, es dann so ist und seinen Sinn hat, mich letztendlich immer nur tiefer und bewusster macht. 

So, jetzt habe ich dir hier einen Roman geschrieben, hoffe es war nicht zu wirr oder zu viel.
Ganz liebe Grüße
deine Maryam!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Meine Liebe, es ist fast erschreckend, wie ähnlich viele unserer Gedanken sind, so ist es mir noch nie mit jemanden gegangen. (Auch wenn ich finde, dass deine Worte gekonnter, schöner und berührender sind, aber das soll hier nicht das Thema sein)<br />
Das, was du da beschreibst, kenne ich auch so gut, und ich wollte es fast in meinem Blog aufnehmen, dass man die fallenden Blätter auch ganz anders wahr nehmen kann, und vor Kummer und Verlustgefühlen fast vergeht, das Gefühl nicht aushalten kann, dass die Schönheit verschwindet und auch der Frühling kein Trost ist, weil dieser Herbst für die endgültige Vernichtung steht.<br />
Meine Liebe, ich kann dich so gut verstehen. Und es gibt dann niemanden, der einen trösten kann (außer dadurch einem beizustehen, in den Arm zu nehmen) weil dieser Kummer, ja aus dem tiefsten Inneren kommt und nicht rational erreicht werden kann.</p>
<p>Herbst 2007 war das, als du dies schriebst und in diesem Herbst schoss ich (glaube ich zumindest, wenn nicht dann war es 2006) die Fotos, war selbst noch ohne Worte, ohne die Möglichkeit dieses Ventils.<br />
In jenem Herbst fing ich an, zu malen und was ich malte war zerstörerisch.<br />
Ich weinte viel und wollte einerseits nicht mehr leben und konnte andererseits die Schönheit der Welt kaum ertragen, nachdem ich jahrelang abgestumpft war und mehr oder weniger in dem Glauben, alles sei eh nur &#8220;Dunya&#8221; alles über mich ergehen lies, bin ich in diesem Herbst unsanft aufgeweckt worden, und es war mir, als sähe ich die Welt zum ersten Mal.<br />
Die Gefühle, denen man sich stellen muss, wenn man sich vor sich selbst so verschlossen hat, sind höchstwahrscheinlich immer erst schmerzhaft. Nach einer Weile aber, als ich ein wenig lernte meine Trauer zu zu lassen, war mir der Schmerz lieber als diese graue ist-mir egal-Nebel, in dem ich zu vor gelebt habe (ob man das leben nennen kann?).</p>
<p>Und heute? Heute lieben wir den Herbst, wahrscheinlich auch deshalb, weil wir erlebten, was wir erlebten, er ein vortrefflicher Meister war, der uns therapierte, unsere Seelen heilte, auf wunderbar unnachahmliche Weise.</p>
<p>Natürlich habe ich auch Angst davor, dass es mir einmal wieder so schlecht gehen könnte, wie vor 3-4 Jahren, aber dann versuche ich mich zu beruhigen, dass selbst wenn es so sein sollte, es dann so ist und seinen Sinn hat, mich letztendlich immer nur tiefer und bewusster macht. </p>
<p>So, jetzt habe ich dir hier einen Roman geschrieben, hoffe es war nicht zu wirr oder zu viel.<br />
Ganz liebe Grüße<br />
deine Maryam!</p>
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	<item>
		<title>Von: Arashi</title>
		<link>http://iranique.de/2007/11/09/wie-sie-fallen/comment-page-1/#comment-2285</link>
		<dc:creator>Arashi</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Nov 2007 15:16:03 +0000</pubDate>
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		<description>Party geht ja noch. 
Am schlimmsten ist es wenn man aus dem Spanien-Urlaub wieder zurückkommt :)  &lt;img src=&#039;http://iranique.de/wp-includes/images/smilies/yahoo_ghost.gif&#039; alt=&#039;:skull:&#039; class=&#039;wp-smiley&#039; /&gt; </description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Party geht ja noch.<br />
Am schlimmsten ist es wenn man aus dem Spanien-Urlaub wieder zurückkommt :)  <img src='http://iranique.de/wp-includes/images/smilies/yahoo_ghost.gif' alt=':skull:' class='wp-smiley' /></p>
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		<title>Von: LadyMarguerite</title>
		<link>http://iranique.de/2007/11/09/wie-sie-fallen/comment-page-1/#comment-2284</link>
		<dc:creator>LadyMarguerite</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Nov 2007 12:11:15 +0000</pubDate>
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		<description>Mist, ich war zu spät ...  ;-)

--

&lt;blockquote&gt;Es ist schon vorgekommen, dass ich nach einer wunderschönen Party voller zauberhafter Gespräche und Umarmungen 1 Woche die Schule versäumt habe, weil ich so… depressiv wurde.&lt;/blockquote&gt;
Oh, Sherry ... Du auch. Das tut mir so leid. Es ist so ein blödes Gefühl.
Gestern ist es mir wieder so gegangen. Ich glaube, ich habe in meinem neuen Eintrag nicht so gut beschrieben, wie schön ich den Samstag fand, weil ich über seinen Verlust so deprimiert war. Aber durch das Schreiben habe ich ihn doch ein wenig eingefangen. Und eigentlich ist er nicht verloren.
Aber sag mir das mal ...

&lt;blockquote&gt;Aber grundsätzlich ist Intelligenz keine Bedingung für Arterhaltung (jeglicher Form)…&lt;/blockquote&gt;
Da hast Du recht. Aber Reißzähne sind auch keine Voraussetzung für die Arterhaltung. Und Stacheln, Dornen oder was auch immer auch nicht. Aber wir haben nun mal keine Reißzähne ... dafür halt die Intelligenz.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mist, ich war zu spät &#8230;  ;-)</p>
<p>&#8211;</p>
<blockquote><p>Es ist schon vorgekommen, dass ich nach einer wunderschönen Party voller zauberhafter Gespräche und Umarmungen 1 Woche die Schule versäumt habe, weil ich so… depressiv wurde.</p></blockquote>
<p>Oh, Sherry &#8230; Du auch. Das tut mir so leid. Es ist so ein blödes Gefühl.<br />
Gestern ist es mir wieder so gegangen. Ich glaube, ich habe in meinem neuen Eintrag nicht so gut beschrieben, wie schön ich den Samstag fand, weil ich über seinen Verlust so deprimiert war. Aber durch das Schreiben habe ich ihn doch ein wenig eingefangen. Und eigentlich ist er nicht verloren.<br />
Aber sag mir das mal &#8230;</p>
<blockquote><p>Aber grundsätzlich ist Intelligenz keine Bedingung für Arterhaltung (jeglicher Form)…</p></blockquote>
<p>Da hast Du recht. Aber Reißzähne sind auch keine Voraussetzung für die Arterhaltung. Und Stacheln, Dornen oder was auch immer auch nicht. Aber wir haben nun mal keine Reißzähne &#8230; dafür halt die Intelligenz.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Sherry</title>
		<link>http://iranique.de/2007/11/09/wie-sie-fallen/comment-page-1/#comment-2282</link>
		<dc:creator>Sherry</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Nov 2007 19:32:33 +0000</pubDate>
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		<description>LOL... Na dann. Danke...  &lt;img src=&#039;http://iranique.de/wp-includes/images/smilies/6.gif&#039; alt=&#039;:hug:&#039; class=&#039;wp-smiley&#039; /&gt;   &lt;img src=&#039;http://iranique.de/wp-includes/images/smilies/g010.gif&#039; alt=&#039;:lolli:&#039; class=&#039;wp-smiley&#039; /&gt; </description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>LOL&#8230; Na dann. Danke&#8230;  <img src='http://iranique.de/wp-includes/images/smilies/6.gif' alt=':hug:' class='wp-smiley' />   <img src='http://iranique.de/wp-includes/images/smilies/g010.gif' alt=':lolli:' class='wp-smiley' /></p>
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	<item>
		<title>Von: Phil</title>
		<link>http://iranique.de/2007/11/09/wie-sie-fallen/comment-page-1/#comment-2281</link>
		<dc:creator>Phil</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Nov 2007 12:08:58 +0000</pubDate>
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		<description>Ja man konnte dich schon deutlich erkennen
Ich habe es geschafft noch beide Beiträge zu sehen :D
echt hübsch   &lt;img src=&#039;http://iranique.de/wp-includes/images/smilies/icon_redface.gif&#039; alt=&#039;:oops:&#039; class=&#039;wp-smiley&#039; /&gt;   hahah</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja man konnte dich schon deutlich erkennen<br />
Ich habe es geschafft noch beide Beiträge zu sehen :D<br />
echt hübsch   <img src='http://iranique.de/wp-includes/images/smilies/icon_redface.gif' alt=':oops:' class='wp-smiley' />   hahah</p>
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	<item>
		<title>Von: Sherry</title>
		<link>http://iranique.de/2007/11/09/wie-sie-fallen/comment-page-1/#comment-2280</link>
		<dc:creator>Sherry</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Nov 2007 10:51:11 +0000</pubDate>
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		<description>Hi Philchen...

Das Eine war eh nur ein Video - und das &quot;Selbstportrait&quot; war mir dann vielleicht doch zu &quot;klar&quot;. War&#039;n Foto von mir. Ich dachte, das sei vielleicht gar nicht so deutlich, aber hm. Hab&#039; jetzt doch was Hemmungen...


 &lt;img src=&#039;http://iranique.de/wp-includes/images/smilies/46.gif&#039; alt=&#039;:seufz:&#039; class=&#039;wp-smiley&#039; /&gt; </description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hi Philchen&#8230;</p>
<p>Das Eine war eh nur ein Video &#8211; und das &#8220;Selbstportrait&#8221; war mir dann vielleicht doch zu &#8220;klar&#8221;. War&#8217;n Foto von mir. Ich dachte, das sei vielleicht gar nicht so deutlich, aber hm. Hab&#8217; jetzt doch was Hemmungen&#8230;</p>
<p> <img src='http://iranique.de/wp-includes/images/smilies/46.gif' alt=':seufz:' class='wp-smiley' /></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Phil</title>
		<link>http://iranique.de/2007/11/09/wie-sie-fallen/comment-page-1/#comment-2279</link>
		<dc:creator>Phil</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Nov 2007 10:04:08 +0000</pubDate>
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		<description>Hey wo sind die anderen 2 einträge :D</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hey wo sind die anderen 2 einträge :D</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Sherry</title>
		<link>http://iranique.de/2007/11/09/wie-sie-fallen/comment-page-1/#comment-2273</link>
		<dc:creator>Sherry</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Nov 2007 12:00:37 +0000</pubDate>
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		<description>Marguerite, 

tut mir Leid, dass ich so spät erst antworte. Die letzten Tage vergehen wie in einem konturlosen Traum, ich kriege echt gar nichts mehr auf die Reihe. 

Natürlich hast Du Recht. Es kommt darauf an, ob Du die Einzige bist, die unsterblich ist. In meinem Beispiel bist Du die Einzige, ja. All die Punkte, die Du audgezählt hast,  habe auch ich bedacht. Immerwieder Menschen verlieren. Alle Anderen altern sehen und selbst alle überleben - die Begrenztheit der Welt immer schärfter zu spüren kriegen, weil man soviel Zeit hat, dass man jeden Winkel der Erde erforschen kann - mehrere Male. Es gibt keinen einzigen Ausweg... Ich würde Platzangst kriegen.

Selbst, wenn alle Menschen unsterblich wären. So bestünde noch die Gefahr, dass man lebenslang gefoltert werden kann oder unter einer Situation leiden kann wie Liebeskummer, Trennungsschmerz, schrecklichen Depressionen, körperliche Leiden, die man aber nie nie niewieder umgehen kann, indem man schlicht und einfach stirbt...

Sterben ist natürlicher und erwünschter, als wir im Augenblick unseres prallen Lebens glauben mögen. Das hat irgendwie etwas Gesundes an sich - also dieses Sterben. Ich weiß nicht, wie ich&#039;s erklären soll.


&lt;blockquote&gt;Was wir davon haben … hm, wahrscheinlich das Überleben der Spezies. Die Natur hat sich bisher immer einen Dreck um das Individuum geschert … auf die Spezies kommt es an … &lt;/blockquote&gt;


Das Überleben einer Spezies wäre aber auch ohne die Intelligenz gewährleistet, sieht man ja an anderen Arten. Jedoch nicht mehr für den Menschen. Wir könnten nicht mit den &quot;organischen Werkzeugen&quot; überleben, hätten wir unsere Intelligenz nicht. Dafür sind unsere Sinne und Instinkte viel zu schlecht ausgebildet und wir viel zu unspezialisiert, was ökologische Nischen etc. angeht. Aber grundsätzlich ist Intelligenz keine Bedingung für Arterhaltung (jeglicher Form)...


&lt;blockquote&gt; Mir ist noch etwas eingefallen: 
Immer, wenn ich etwas erlebt habe, worauf ich mich schon lange Zeit vorher gefreut habe, fühle ich mich ganz schrecklich verloren und leer. Wenn es vorbei ist, meine ich … das heißt, nach einem Glücksmoment kommt der Schmerz bei mir meist stärker zurück, und sei es “nur” der Schmerz über den Verlust des Glücksmoments. Dann wünsche ich mir, es hätte ihn nie gegeben. 
Wenn diese Gefühle aber wieder verebbt sind, freue ich mich auf die nächsten schönen Erlebnisse - es ist, als würde ich immer wieder von neuem in die Falle tappen.&lt;/blockquote&gt;


Geht mir genauso  &lt;img src=&#039;http://iranique.de/wp-includes/images/smilies/msn_sad.png&#039; alt=&#039;::(&#039; class=&#039;wp-smiley&#039; /&gt; 
	
Es ist schon vorgekommen, dass ich nach einer wunderschönen Party voller zauberhafter Gespräche und Umarmungen 1 Woche die Schule versäumt habe, weil ich so... depressiv wurde.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Marguerite, </p>
<p>tut mir Leid, dass ich so spät erst antworte. Die letzten Tage vergehen wie in einem konturlosen Traum, ich kriege echt gar nichts mehr auf die Reihe. </p>
<p>Natürlich hast Du Recht. Es kommt darauf an, ob Du die Einzige bist, die unsterblich ist. In meinem Beispiel bist Du die Einzige, ja. All die Punkte, die Du audgezählt hast,  habe auch ich bedacht. Immerwieder Menschen verlieren. Alle Anderen altern sehen und selbst alle überleben &#8211; die Begrenztheit der Welt immer schärfter zu spüren kriegen, weil man soviel Zeit hat, dass man jeden Winkel der Erde erforschen kann &#8211; mehrere Male. Es gibt keinen einzigen Ausweg&#8230; Ich würde Platzangst kriegen.</p>
<p>Selbst, wenn alle Menschen unsterblich wären. So bestünde noch die Gefahr, dass man lebenslang gefoltert werden kann oder unter einer Situation leiden kann wie Liebeskummer, Trennungsschmerz, schrecklichen Depressionen, körperliche Leiden, die man aber nie nie niewieder umgehen kann, indem man schlicht und einfach stirbt&#8230;</p>
<p>Sterben ist natürlicher und erwünschter, als wir im Augenblick unseres prallen Lebens glauben mögen. Das hat irgendwie etwas Gesundes an sich &#8211; also dieses Sterben. Ich weiß nicht, wie ich&#8217;s erklären soll.</p>
<blockquote><p>Was wir davon haben … hm, wahrscheinlich das Überleben der Spezies. Die Natur hat sich bisher immer einen Dreck um das Individuum geschert … auf die Spezies kommt es an … </p></blockquote>
<p>Das Überleben einer Spezies wäre aber auch ohne die Intelligenz gewährleistet, sieht man ja an anderen Arten. Jedoch nicht mehr für den Menschen. Wir könnten nicht mit den &#8220;organischen Werkzeugen&#8221; überleben, hätten wir unsere Intelligenz nicht. Dafür sind unsere Sinne und Instinkte viel zu schlecht ausgebildet und wir viel zu unspezialisiert, was ökologische Nischen etc. angeht. Aber grundsätzlich ist Intelligenz keine Bedingung für Arterhaltung (jeglicher Form)&#8230;</p>
<blockquote><p> Mir ist noch etwas eingefallen:<br />
Immer, wenn ich etwas erlebt habe, worauf ich mich schon lange Zeit vorher gefreut habe, fühle ich mich ganz schrecklich verloren und leer. Wenn es vorbei ist, meine ich … das heißt, nach einem Glücksmoment kommt der Schmerz bei mir meist stärker zurück, und sei es “nur” der Schmerz über den Verlust des Glücksmoments. Dann wünsche ich mir, es hätte ihn nie gegeben.<br />
Wenn diese Gefühle aber wieder verebbt sind, freue ich mich auf die nächsten schönen Erlebnisse &#8211; es ist, als würde ich immer wieder von neuem in die Falle tappen.</p></blockquote>
<p>Geht mir genauso  <img src='http://iranique.de/wp-includes/images/smilies/msn_sad.png' alt='::(' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Es ist schon vorgekommen, dass ich nach einer wunderschönen Party voller zauberhafter Gespräche und Umarmungen 1 Woche die Schule versäumt habe, weil ich so&#8230; depressiv wurde.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: LadyMarguerite</title>
		<link>http://iranique.de/2007/11/09/wie-sie-fallen/comment-page-1/#comment-2269</link>
		<dc:creator>LadyMarguerite</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Nov 2007 10:02:17 +0000</pubDate>
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		<description>Mir ist noch etwas eingefallen:
Immer, wenn ich etwas erlebt habe, worauf ich mich schon lange Zeit vorher gefreut habe, fühle ich mich ganz schrecklich verloren und leer. Wenn es vorbei ist, meine ich ... das heißt, nach einem Glücksmoment kommt der Schmerz bei mir meist stärker zurück, und sei es &quot;nur&quot; der Schmerz über den Verlust des Glücksmoments. Dann wünsche ich mir, es hätte ihn nie gegeben.
Wenn diese Gefühle aber wieder verebbt sind, freue ich mich auf die nächsten schönen Erlebnisse - es ist, als würde ich immer wieder von neuem in die Falle tappen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mir ist noch etwas eingefallen:<br />
Immer, wenn ich etwas erlebt habe, worauf ich mich schon lange Zeit vorher gefreut habe, fühle ich mich ganz schrecklich verloren und leer. Wenn es vorbei ist, meine ich &#8230; das heißt, nach einem Glücksmoment kommt der Schmerz bei mir meist stärker zurück, und sei es &#8220;nur&#8221; der Schmerz über den Verlust des Glücksmoments. Dann wünsche ich mir, es hätte ihn nie gegeben.<br />
Wenn diese Gefühle aber wieder verebbt sind, freue ich mich auf die nächsten schönen Erlebnisse &#8211; es ist, als würde ich immer wieder von neuem in die Falle tappen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: LadyMarguerite</title>
		<link>http://iranique.de/2007/11/09/wie-sie-fallen/comment-page-1/#comment-2268</link>
		<dc:creator>LadyMarguerite</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Nov 2007 09:51:33 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;Wie würdest Du es finden, mit der Gewissheit zu leben, absolut unsterblich zu sein?&lt;/blockquote&gt;
Ich denke, es kommt darauf an, ob man die einzige ist, die unsterblich ist - wenn das so wäre, wäre es die Hölle, denn dann würde man mit Sicherheit alle, absolut alle überleben, die man liebt, mag oder auch nur kennt. Und man würde wissen, daß man ihnen nicht folgen kann. Nie. Grauslig ... 
Wenn alle anderen auch unsterblich wären, würde es wahrscheinlich erst ein wenig später zur Hölle - vielleicht so nach tausend Jahren, wenn man alles erlebt und gesehen hat, wenn die Langeweile Einzug hält ...
Andererseits - manchmal, wenn ich die Sirenen eines Krankenwagens höre, wünsche ich mir schon Unsterblichkeit ... aber das ist dann ein kleiner, instinktgesteuerter Wunsch.
Da fällt mir ein: ich glaube, die Intelligenz des Menschen plus seine Instinkte sind die gefährliche Mischung. Die Instinkte verleihen einem die Angst vor dem Tod; die Intelligenz das Wissen darum.

&lt;blockquote&gt;Was genau haben wir von der Intelligenz, dass wir so einen hohen Preis dafür zu zahlen “bereit” sind (ist auch nur ein Witz, weil wir haben ja gar nichts zu melden bei der Entscheidung darüber, ob wir Tier oder Mensch werden)… Die paar glückliche Momente… sind sie all den Schmerz wert? &lt;/blockquote&gt;
Was wir davon haben ... hm, wahrscheinlich das Überleben der Spezies. Die Natur hat sich bisher immer einen Dreck um das Individuum geschert ... auf die Spezies kommt es an ...

Die paar glücklichen Momente ... vielleicht, vielleicht nicht. Das kommt auf meine Stimmung an. Wenn ich gerade in so einem glücklichen Moment bin, denke ich: ja, sie sind es wert.
Wenn nicht ... na ja. Ist es überhaupt wert zu leben, um dann sowieso zu sterben? Manchmal empfinde ich so eine richtige Art Überdruß - dann bin ich sogar der Erinnerung an die Glücksmomente überdrüssig, der Glücksmomente selbst, die dann nichts weiter als Brosamen für mich sind.
Ich konnte gerade so gut darüber schreiben, weil es mir im Moment nicht so geht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Wie würdest Du es finden, mit der Gewissheit zu leben, absolut unsterblich zu sein?</p></blockquote>
<p>Ich denke, es kommt darauf an, ob man die einzige ist, die unsterblich ist &#8211; wenn das so wäre, wäre es die Hölle, denn dann würde man mit Sicherheit alle, absolut alle überleben, die man liebt, mag oder auch nur kennt. Und man würde wissen, daß man ihnen nicht folgen kann. Nie. Grauslig &#8230;<br />
Wenn alle anderen auch unsterblich wären, würde es wahrscheinlich erst ein wenig später zur Hölle &#8211; vielleicht so nach tausend Jahren, wenn man alles erlebt und gesehen hat, wenn die Langeweile Einzug hält &#8230;<br />
Andererseits &#8211; manchmal, wenn ich die Sirenen eines Krankenwagens höre, wünsche ich mir schon Unsterblichkeit &#8230; aber das ist dann ein kleiner, instinktgesteuerter Wunsch.<br />
Da fällt mir ein: ich glaube, die Intelligenz des Menschen plus seine Instinkte sind die gefährliche Mischung. Die Instinkte verleihen einem die Angst vor dem Tod; die Intelligenz das Wissen darum.</p>
<blockquote><p>Was genau haben wir von der Intelligenz, dass wir so einen hohen Preis dafür zu zahlen “bereit” sind (ist auch nur ein Witz, weil wir haben ja gar nichts zu melden bei der Entscheidung darüber, ob wir Tier oder Mensch werden)… Die paar glückliche Momente… sind sie all den Schmerz wert? </p></blockquote>
<p>Was wir davon haben &#8230; hm, wahrscheinlich das Überleben der Spezies. Die Natur hat sich bisher immer einen Dreck um das Individuum geschert &#8230; auf die Spezies kommt es an &#8230;</p>
<p>Die paar glücklichen Momente &#8230; vielleicht, vielleicht nicht. Das kommt auf meine Stimmung an. Wenn ich gerade in so einem glücklichen Moment bin, denke ich: ja, sie sind es wert.<br />
Wenn nicht &#8230; na ja. Ist es überhaupt wert zu leben, um dann sowieso zu sterben? Manchmal empfinde ich so eine richtige Art Überdruß &#8211; dann bin ich sogar der Erinnerung an die Glücksmomente überdrüssig, der Glücksmomente selbst, die dann nichts weiter als Brosamen für mich sind.<br />
Ich konnte gerade so gut darüber schreiben, weil es mir im Moment nicht so geht.</p>
]]></content:encoded>
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