Ich bin sehr stumm seit Pepe wieder weg ist aus Köln. Und da mich schon einige per Email fragen, ob alles “oke” sei, dachte ich, ich gebe mit einem total unsinnigen, themenlosen Beitrag ein Lebenszeichen von mir. Ich überlege gerade, was ich die letzten Tage so treibe. Mir fallen zwei sehr emotional sehr oberflächliche und genau deshalb auch wohltuende Themen ein:

o Lidschattentechniken
o Hormone

Zum Thema Kosmetik und Lidschatten muss ich zu meiner Schande gestehen, dass ich in der letzten Zeit sehr viel Geld ausgegeben habe, um einige Dinge auszuprobieren, von denen andere Frauen schwärmen. Mit Entsetzen habe ich dann doch mal in mein Konto geschaut und habe mir vorgenommen, in der nächsten Zeit auf die Bremse zu drücken und die Produkte auch einmal “zu Ende” gehen zu lassen, bevor ich mir Neue besorge. Ich beginne jetzt erst, nachdem ich vermutlich schon zu alt dafür bin, mich mit dem Thema “Kosmetik” zu befassen und probiere natürlich alles im Turbo aus. Dabei geht’s übrigens noch nicht um Anti-Aging Sachen, wurde mir ausdrücklich von Pepe mit einem sehr skeptischen, vernichtenden Blick “verboten”. “Hör’ mal auf, ey. Siehst noch aus wie’n unschuldiges Mädchen – und kommst dann mit sowas!” – Also mach’ ich mal Stop und bleibe bei meiner “First Beauty AOK Reinigungsgel-Pflege” (weil sie rosa ist. Sie ist zwar für pubertierende Haut gedacht, aber was soll’s – ist halt rosa.)

Aber das Thema “Hormone” hat mich dann doch gefesselt. Die Meinungen gehen auseinander von “Wundermittel und Jungbrunnen” bis hin zu “Ursache für viele Krankheiten”. Gerade die Wirkung auf den weiblichen Körper von Hormonpräparaten jeglicher Art haben mich fasziniert. Leider ist es bei mir so, dass ich immer eine Phase habe, in der ich irgendetwas “extrem” tu’. Ich male extrem, ich schreibe extrem, ich befasse mich extrem mit Musik, mit Kosmetik, mit Schminke, mit Farben, mit Psychologie, mit… und im Moment befasse ich mich extrem mit Hormonen. Und immer, wenn ich das tat, habe ich, damit ich die “Theorien” gut verinnerliche, die ganze Welt und ihre Funktionsweise auf Grundlage eben dieser Theorie zu erklären versucht. Ohne, dass ich an sie glaube. Das ist wie eine Rechenformel, die Du neben Anderen für ein und das selbe Problem anwenden kannst. Oder besseres Beispiel: Das ist genauso, als wenn man das Phänomen “Liebe” einmal aus evolutionsbiologischer, aus soziologischer, aus psychologischer und mythologisch-/esoterischer Sicht erklärt. Jede Sichtweise hat seine “korrekten” Bezugsfaktoren. Jedenfalls sind Hormone im Moment Schuld an Allem. An meinem Verhalten, an Pepe’s Verhalten, am Verhalten der ganzen Menschheit.

Ach, ich schweife wieder ab. Jedenfalls ist das Thema “Hormone” sehr fesselnd – und ich werde wohl noch etwas länger damit beschäftigt bleiben. Und was kommt dann als Nächstes? – Keine Ahnung. Malen & Zeichnen geht jedenfalls gerade nicht, weil Pepe & Ich mein Bett, meinen Schreibtisch etc. rausgeworfen haben und auf die Lieferung von neuen Möbeln warten. Ich wohne also im Moment im Wohnzimmer auf dem großen Bett-Ecksofa, der mir den Schlaf raubt.

Das zu meinem langweiligen Lebenszeichen… Dabei hätte ich gerade doch Lust, über ein ziemlich deftiges Thema zu schreiben. Aber dazu muss ich meine Gedanken noch ordnen, dann hau’ ich rein.