Ich mag vorallem das erste Bild. Ich frage mich, woran man “Talent” in der Fotografie wirklich festmachen kann? Ist das Foto nicht einfach nur schön, weil die Kamera, die ich habe, gut ist? Ich hab’ wirklich keine Ahnung. Aber Martin wird mir das ja bald alles richtig erklären. Irgendwo mitten in Köln, wenn wir die armen Passanten mit unseren Kameras terrorisieren. Bis dahin experementiere ich weiter.
11.03.2008, 17:28
“Kleine Schätze”

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Das sind sehr niedliche Fotos. Fotgrafieren ist eine so dermassen entspannende Geschichte. Ich tus seit Jahren. Nicht mal beim schreiben und lesen kann ich so gut alles um mich vergessen wie in Momenten in denen ich mit meiner Kamera unterwegs bin.
Ja, danke, Hormoz. Schreiben ist Raserei, Fotografie ist Stillstand. Einfach schön…
Was hast Du für eine Kamera? Und: Darf man Deine Bilder auch mal bewundern?
Ich habe eine Nikon D-70. Meines erachtens gibt es keine bessere. Ich liebe das Gerät.
Meine Bilder sind meistens von der Natur und den Gebäuden. Einige der Headerbilder meines Blogs sind z.B meine eigene Fotografien.
Sherry,
für mich gibt es zwei Arten von guten bzw. talentierten Bildern: Technisch gute Bilder und Bilder, die eine Aussage haben, sogar vielleicht zum denken und zur Interpretation anregen, also weit über das “usual Eye Candy” hinausgehen. Bilder, die keiner Erklärung brauchen, um sie zu verstehen.
Ich finde z.B. auch Fotos klasse, die technisch nicht wirklich toll sind (etwa mangels technisch gutem Equipment oder mangelnden fotografischen Grundkenntnissen oder einer Kombination beider) aber die etwas zeigen wo ich denke “Wow!”. Auch wenn es sich etwas makaber anhörem mag bewundere ich z.B. Kriegsfotografen oder Menschen, die in den ärmsten Gegenden dieser Welt fotografieren. Auch Street-Photography finde ich sehr interessant. Diese Bilder fangen für mich etwas ein, das man mit Worten selten oder gar nicht beschreiben kann.
Es gibt Kulturen, in denen sagt man einem Foto nach, es würde die Seele des fotografierten Subjektes stehlen. Und genau dort liegt für mich der Kernpunkt. Wenn man diese Seele nun nicht “stiehlt”, sondern ein Abbild dieser einfängt, sie visualisiert, sie anderen ohne Erklärung vermitteln kann, dann denke ich hat man das allerhöchste in der Fotografie erreicht. Aber bis dahin ist es für die meisten ein sehr weiter und stolperiger Weg. Für mich vielleicht ein wenig zu weit und zu stolperig.
Jedenfalls bin ich sehr gespannt auf deine weiteren Fotos. Nach dem ich einige Zeit lang deine Zeichnungen und Texte verfolgt habe, bin ich fest davon überzeugt das du sehr wohl das Potential dazu hast, Fotos zu schiessen die (auch wenn es sich vielleicht wieder ein wenig makaber anhört) “einschlagen werden wie eine Bombe”.
Letztendlich liegt die Interpretation eines jeden Fotos und des dahinter steckenden Talents wohl, wie bei jeder anderen Kunstform auch, im Auge des Betrachters. Es gibt da keine festen Regeln.
In diesem Sinne: Keep on shooting and publishing :)
@Rezi,
danke für Deine schönen Worte. Ja, ich hab’ davon gehört. Von dieser Annahme, dass Fotos einem die Seele oder ein Stück davon stehlen können. Und genauso wie Du sehe ich das im Grunde auch. Je ausdrucksstärker, je originaler, desto besser. Ich habe auch oft von Fotografen gehört, dass die beste Technik Dir keine guten Bilder garantieren kann. Man muss ein Gefühl dafür haben oder entwickeln, den richtigen und ausdrucksstärksten Moment des menschlichen Daseins einzufangen…
Ich werd’s auf jeden Fall weiterversuchen. Danke.
P.S.: Ich war in dieser Fotoblog Communiy. Boah, manche von denen haben’s echt drauf!
@Hormoz,
das Gute ist, Deine Kamera hat nicht so unnötige Unmengen an Megapixels. Wie gesagt, ich würde mich freuen, Bilder von Dir zu sehen. Ohne, dass ich bei den Headers raten muss, welches wohl von Dir sein könnte. :)