Schau’ her, mein Herz -
bitte schau’ mich an.
Ich bin da, hier -
vor Dir -
vollkommen hier.
Ich geh’ nicht weg,
war nie weg -
hab’ keine Angst,
fass’ meine Hand -
fass’ sie hier -
sie hält Dich fest -
vollkommen hier.
Mein Verstand ist begrenzt, mein Herz -
und meine Seele in meiner Brust
in all den Naturgesetzen des Lebens verfangen,
ich kann nicht alles fühlen, wie Du, mein Herz…
Doch manchmal, wenn Du brüllst
und Deine Faust auf Deine bebende Brust
niederfällt,
beben Knochen und Fleisch in mir
und wollen sich
wie Du Dich und Dein Leben
in alle Stücke zerlegen
und mit Dir endlich vergehen…
Schau’ her, mein Herz -
bitte schau’ mich an.
Ich bin da, hier -
vor Dir -
vollkommen hier.
Ich geh’ nicht weg,
war nie weg,
hab’ keine Angst,
fass’ meine Hand -
fass’ sie hier -
sie hält Dich fest -
vollkommen hier.
Meine Schreckensgedanken sind begrenzt, mein Herz -
und meine Leidensfähigkeit nur die eines Mannes,
ich kann nicht alles sehen, wie Du, mein Herz -
Doch manchmal,
wenn Du nichts mehr kannst,
außer atemlos zu schweigen,
und die Last Deiner eigenen Albgedanken,
Dir die Kehle immer enger, immer enger schneiden,
dann nimm’ dieses Messer und zerfleisch mich
an der selben Stelle,
an der es Dir schmerzt,
damit ich wie Du
all die toten Träume zu Grabe trage…
Schau’ her, mein Herz -
bitte schau’ mich an
Ich bin da, hier -
vor Dir – vollkommen hier.
Vollkommen bei Dir…
Schau’ nur her…
Schau’ nur her -
Und niewieder weg.
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Für meine drei Helden
Sherry

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