Als ich heute Morgen aufgewacht bin und die Fenster aufgerissen habe, ist mir das unglaubliche Blau des Himmels auf die Seele gefallen, hat mich lichtdurchflutet und mir die Erkenntnis gegeben, dass bald alles besser wird. Ich habe das Gesicht eines geliebten Menschen auf meiner Wange gespürt, so kurz, dass ich dachte, ich habe es mir nur eingebildet.
Was geschieht jetzt?
Schonwieder steht unser Leben an einem Wendepunkt, der – so Gott will – so oder so gut ausgehen wird. Nur stellt sich die Frage, wann sich alles in die Richtungen wendet, die wir uns erhoffen. Das Warten und Gespanntsein kann das Herzkreislaufsystem bei einem Menschen meines ungehaltenen Temperamentes ganz schön belasten, aber inzwischen kann ich über meine Kindereien schmunzeln, so wie Peyman immer über sie schmunzelt.
Ich habe ein gutes Gefühl…
Letzte Nacht hatte ich einen Traum. Ich träumte, eine große, weiße Tür öffnet sich. Das “Land”, das sich dahinter verbirgt, ist hell und groß, aber ich traue mich nicht, reinzuschauen aus Angst, es sei zu schön, um wahr zu sein und würde wie soviele meiner Hoffnungen und Illusionen in Schall und Rauch aufgehen. Doch eine vertraute, starke Hand (ich weiß, wer es war) nimmt die meine und führt mich dahin. Seine warme Stimme sagt: “Hier ist noch nicht Dein endgültiges zu Hause, aber der Weg dahin durch diese Tür ist um sovieles einfacher als das, was Du Dir jeden Tag aussuchst…” (Heißt das, ich suche mir selber den steinigeren Weg aus? Sieht wohl so aus)
Vorsichtig übertrete ich die Schwelle und begegne Freunden, die ich aber noch gar nicht kenne. Aber es sind Freunde. Die Wärme steigt wie ein goldener Fluss in mir auf, lässt mich lächeln – und so wache ich auf…

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Sehr schön. Dieser Traum ist wie ich denke aus deiner Erkenntnis über deine eingene Person heraus krisalisiert. Und deine positive einstellung zur Zweisammkeit finde ich gesund aber nicht Realitätsgebunden. Trotzallem ist es eine nicht künstliche Selbstdarstellung und genau das ist für mich das endscheidende als ich diesen Text gelesen habe.
Das ist wie wenn ich deine Biographie lese also eine Person die ich gar nicht persönlich kenne und trotzdem von einer nicht künstlichen und selbstkritikfreudigen Autorin ausgehen kann.
@Schatz
@Hiwa jan,
es geht hier nicht (nur) um die Beziehung. Eigentlich geht es einfach nur um die Zukunft. Ich habe das Gefühl, dass bald schon alles etwas besser werden wird. Dass ich vielleicht eine etwas optimistischere Sicht von der Liebe und der Beziehung zwischen meinem Mann und mir habe, ist klar. Ich glaube, Du hast Dich im Moment bewusst dazu entschieden, Abstand und auch einwenig Abscheu zu diesem Thema zu empfinden.
Ansonsten danke ich Dir für Deine lieben Worte. Die Sache mit dem “Authentischsein” habe ich seltsamerweise schon oft gehört. Das ist ein gutes Gefühl, authentisch zu wirken.
Hallo Hiwa,
das Buch „Das Geheimnis von Shambhala“ von James Redfield finde ich fantastisch. Vielleicht was für Dich.
Inhalt:
James Redfields namenloser Protagonist ist auf der Suche nach den letzten spirituellen Geheimnissen der Menschheit; in einem verborgenen Tal des Himalaja soll sich das Reich Shambhala befinden, welches diese Erkenntnisse hütet. Dort leben evolutionär höher entwickelte Menschen die versuchen, den Rest der Menschheit auf eben dieses Niveau zu heben und ihr Bewusstsein dementsprechend zu erweitern.
Es ist eine abenteuerliche Reise durch Tibet, auf der er, verfolgt vom chinesischen Geheimdienst und unzähligen Gefahren ausgeliefert, immer neue Freunde und Helfer findet, die ihn bei seiner Suche unterstützen und weiterhelfen. Aber er muss erkennen, das Shambhala nur zu finden ist, wenn er sein eigenes Bewusstsein dafür öffnet und verändert.
Mit dieser Geschichte eröffnet Redfield eine Möglichkeit, die spirituelle Vision und Synchronizität in unser alltägliches Leben einfließen zu lassen um so eine lebendige Verbundenheit mit der Umwelt, unseren Mitmenschen und unserer Kultur zu kreieren, die ‘ansteckend’ wirkt und somit einen Quantensprung in unserer spirituellen Evolution auslösen kann.
@Harri,
ich glaube, für mich wäre das Buch auch was.
Serry die Art wie du es rüberbringst ist eben eine Art reklame das wenn man die Person in sich nicht verschleiert es dann ein gutes gefühl mit sich bringt. Das verschleiern der eigenen Person ist es das unteranderem verantwortlich für Sardismus, Keneft kardan gegenüber anderen Menschen,… ist.
Hallo Harri,
klingt spannend ich werde es mir mal Kaufen.
Titel hab ich mir schon notiert.
Ein schöner Traum Sherry jan
Von dieser Sorte wünscht man sich mehr oder ?
Ich hatte die Nacht auch einen tollen Traum.
Ob das noch mehr Leute hatten ?
Was hast Du denn Schönes geträumt, Jubin jan?
Siehe PN …