Hier ein paar Eindrücke in Grau. Ich habe noch einige andere Bilder in Sepia, die ich eigentlich sehr schön finde, aber aus bestimmten Gründen möchte ich sie erstmal nicht Online stellen. Schade, dass ich keine Portraits hiereinstellen kann. Die sind meistens viel schöner als diese Objekt- und Straßenfotografie.
Fotografieren und vor allem die Nachbearbeitung von Bildern macht mir unheimlich viel Spaß. Ich merke aber, dass ich mit meinem Standard-Objektiv wirklich an gewisse Grenzen stoße. Ich habe auch nichts mehr reingestellt, weil ich in der letzten Zeit nur Fotos von den persischen Gerichten geschossen habe, die ich gekocht habe. Vielleicht stelle ich sie bald auch rein.
Warum grau? – Ich weiß es nicht. Besonders Portraits sehen in Grau so dermaßen sinnlich und ästhetisch aus, dass ich Lust hatte, alles Andere auch zu ver-grauen. Bei meinem Samsung Netbook konnte ich nicht umhin, einwenig Farbe reinzulassen. Die rosa Steinchen in den Blüten sind einfach zu (auf)-reizend.
Die grauen Fotos habe ich an Tagen geschossen, an denen ich besonders gut gelaunt war. Ich wollte weder irgendeine dunkle Stimmung in mir “veranschaulichen”, noch irgendetwas besonders traurig oder schwer darstellen. Ich hatte einfach Appetit auf Grau. Und wenn ich sage Appetit, dann meine ich das auch so. Achromatisch ist auch aromatisch.








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AH du warst in der Mudderstadt.
Ich liebe meine Stadt sehr. Schade das ich wegziehen musste, aber ich bin ja fast 5mal im Jahr dort, so wie ab Mittwoch, dann bin ich wieder für 4 Tage in meiner Heimat.
Gruß
araz
Ich war noch nicht mal angekommen und habe mich zu Hause gefühlt. Und als der Zug wieder abfuhr, habe ich geweint. Dabei war ich nur 1.5 Tage wegen einer anderen Angelegenheit dort. Einfach heftig. Berlin ist – egal in welcher noch so verotteteten Ecke – einfach nur liebenswürdig. Ja, wie eine Mudda.
Hast du den wenigstens Berlin by night gesehen?
Ich mach das wie Peter Fox.
Ich geh abends weg, komm aus dem Club um 5:00 Uhr und dann in die Bagdad Bäckerei am Schlesischen Tor schön frühstücken.
Das mache ich jedes Mal, und so auch diesen Freitag. Er hat Berlin nie so gesehen wie ich, er meckert immer das das so dreckig ist. Ich ärgere ihn dann immer, indem ich sage: Du Landei.
Ich freu mich so, obwohl der Anlass unserer Reise diesmal traurig ist.
Ich habe das Nachtleben als Außenseiterin beobachtet. Er mag Berlin auch, fluchte aber ständig über den schrecklichen Fahrstil. Ja, die Berliner scheinen sich überhaupt nicht dazu genötigt zu fühlen, sich an irgendwelche Verkehrsregeln zu halten. :D
Ich glaube, Berlin hat eine interessante Gothic-Szene. Wenn ich mal wieder dort sein sollte (ich hoffe bald, ich liebe diese Stadt), werde ich sie mir mal zu Gemüte führen.
Ich habe zuwenig von Berlin gesehen. Wie gesagt, wir sind nicht dorthin, um die Stadt zu sehen, sondern wegen einer kurzfristigen Angelegenheit.
Ich hoffe, dass Euer Anlass nicht allzu traurig ist, Araz. Ich hoffe, er ist so, dass Du die Stadt dennoch genießen kannst.