David Garret – Serenade.mp3

„Eine deiner angeblich guten Eigenschaften ist doch, dass du ach so einfühlsam bist!“, erhebt Mario seine Stimme und schaut wütend in das Gesicht seiner besten Freundin.

„Ja!“, brüllt sie zurück. „Das ist es. Was willst du mir jetzt damit sagen?“ Ihre Stimme ist unerträglich schrill, wenn sie wütend ist. Mario hält sich die Ohren zu, und am liebsten würde er sich auch die Augen zuhalten, als er die unerträgliche wutverkrampfte Spannung ihrer auf- und ab-bebenden Brust sieht. „Was hast du dir da bloß eingebrockt?“, denkt er sich noch und bereut, sich mit ihr angelegt zu haben. Sie konnte so nerv-tötend sein, dass man bereit war, sogar Verträge mit dem Teufel zu schließen, wenn sie doch nur ihren Drang, desaströs aufzutreten, unterbinden würde.

Sie stampft vor Wut auf den Boden und bringt ein lautes, undefinierbares „Hmmmmmgrrrrrr“ raus. Wie eine verzogene Göre meint sie, so den Lauf der Welt verändern zu können. Mario hingegen zeigt sich erleichtert. Denn seine Erfahrungen haben weitaus schlimmere Prognosen (Horrorvorstellungen) erstellt, die – Gott sei gedankt – nicht zu Stande gekommen sind. Nichts ist zu Bruch gegangen, weder Geschirr noch seine Nase. Sein Trommelfell scheint auch noch unversehrt zu sein, seine Kontrahentin heult nicht unkontrolliert, sein Kanarienvogel zeigt noch keine Anzeichen von Todesangst. Er unterdrückt ein Lachen bei dem Bild, das sie ihm bot. Sie sieht so niedlich aus, wenn sie mit ihren kleinen, herrischen Händen alles nach ihren Regeln anpassen will. Sie merkt es und schaut ihn mit einem vernichtenden Blick an – und Marios Augenbrauen runzeln erneut seine Stirn.

„Mario, so geht das nicht.“, sagt sie ruhiger, aber immer noch mit einem störrischen Unterton.
„Was genau geht nicht? Dass du keinerlei Rücksicht auf meine Gefühle nimmst?“, schleudert er ihr entgegen.

„Mario!“, ruft sie aus.
„Mariooo! Maaarioooo! Ich bin ein sterbender Schwaaaaan! Siehst du, wie ich sterbe, Mario?“, äfft er sie nach.

Sie fuchtelt mit den Armen, winkt ihn ab, macht auf dem Absatz kehrt, geht weg, dreht sich wieder um, geht schnellen Schrittes auf ihn zu und schmettert – Gott sei Dank nur mit Worten und nicht mit der flachen Hand, denkt sich Mario noch – ihm entgegen: „Du willst also, dass ich in unseren abendlichen Runden mit der Clique nicht mehr mit ‚fremden Männern‘ rede? Bitte, Mario. Wie weit soll das noch gehen? In der letzten Zeit behandelst du mich wie jemanden, der ständig mit irgendwelchen Typen ins Bett hüpft. Dabei sage ich nur ‚Hallo, hier, ja, du hast Recht, ich mag Rosa, keinen Fisch, ich, du, echt? Wieso das denn? Aha. Glückwunsch, Beileid, Auf Wiedersehen! Tschö!‘ und noch so uninteressanten Scheiß! Und du springst dem Olaf deshalb fast an die Gurgel? Mario, was kann ich denn dafür, dass du dich in mich…“ sie bricht abrupt ihren Satz ab und hält den Atem an. Das würde zu weit gehen. Sie durfte ihm nicht das Gefühl geben, dass es falsch gewesen war, mit ihr offen geredet zu haben.

„Ja, sag‘ schon. Dass ich mich in dich verliebt habe, Minou!“, beendet er laut ihren Satz. Als sie zur Antwort ansetzen will, hält sie die Luft an und seufzt sie wieder aus. Sie senkt ihren Kopf und schaut traurig umher. Hilflos wartet sie, bis Mario etwas sagt, denn die Stille zerreißt den Raum. Es knistert.

Minou liebte Mario. Ohne Zweifel tat sie es mit der vollen Aufrichtigkeit eines pochenden, lebenden Herzen und auf eine Art, die sie sich nicht erklären konnte. Wenn Mario sie jede Nacht – wie gewohnt – anrief, damit sie einander durch die einsame Nacht in den Schlaf quatschten und lachten, fühlte sie sich glücklich, erfüllt und – ja, auch genervt. Seine Anhänglichkeit machte sie wütend. Sie selbst machte sich wütend, weil sie mit seiner Hingabe nicht umgehen konnte. Aber war er weniger anhänglich, bekam sie es mit der Angst zu tun. Rief er einen Tag nicht an, um sich von ihren verbalen Attacken zu erholen, wurde sie panisch und fühlte tiefsten julia-gleichen Liebeskummer, rief ihn an und forderte laut ihr Recht auf eine zuverlässige Freundschaft, drohte ihm, die Freundschaft zu kündigen, wenn das so weiter gehen würde. Mario, ein sonst stolzer, junger Italiener, der sich von einer anderen niemals hätte solch kakofonische Töne gefallen lassen, strahlte innerlich vor Freude, weil sie ihren Lärm als Liebesbeweis ansah.

Ja, Minou liebte Mario, ja. Zweifellos tat sie es. Aber nicht auf die Art, wie eine Frau einen Mann liebte. Oder zumindest nicht nur auf diese Art. Sie hatte Gefühle für ihn, die sich mit den Gefühlen einer Frau für einen Mann bissen. Zum Beispiel hatte sich Minou immer einen großen, beschützenden Bruder gewünscht. Hätte sie sich selber einen kreiert, er hätte ausgesehen wie Mario und er hätte gefühlt und gehandelt wie Mario. Hätte sie sich aber einen Mann kreiert, hätte er auch ausgesehen wie Mario – und ja, auch gefühlt und gehandelt wie er. Groß, breitschultrig, mit großen Händen, einem Kopf, der Wände einriss und der alles und jeden niedermetzelte, der ihnen gefährlich wurde. Ein Mann, der sein Wort gab und jedes Hindernis der Realität zerstörte, damit sein Wort wahr wird. Doch wie sollte sie sich als Frau einem Mann hingeben, den sie oft liebte wie einen Bruder oder einen besten Freund? Und wie sollte sie einen Mann aufgrund seiner Liebe und Hingabe nicht hart abweisen, wenn er hätte ihr großer Bruder sein können? Wie sollte sie dieses Sichbeißen, diese Misstöne ihrer Gefühle in den Griff kriegen, wenn jeder Schritt, den sie als junge Frau auf einen jungen, attraktiven Mann machte, auch mit Gefühlen der Schuld, Scham und manchmal auch des Ekels einherging? Wie oft hatte sie sich gewünscht, ihn nur wie eine Frau zu lieben und sich und ihn endlich von diesen Qualen zu befreien? Vor allem ihn. Ihn von diesem undefinierbaren Zustand zu befreien?

Deshalb war ihre Freundschaft immer ein Kampf (um Erkenntnis) – denn es handelte sich dabei nicht um eine reine Freundschaft, sondern um einen hybriden Zustand, der beide zermürbte. Sie verstand sich nicht. Und sie verstand nicht, wie er nach allem noch immer Hoffnungen hegte, die meiste Zeit ruhig ihre Launen und ihre emotionalen Schläge aushielt, ohne von ihrer Seite zu weichen und ohne auch jemals an ihrer inneren wie äußeren Schönheit zu zweifeln. Mario war immer da. Vergötterte sie in jedem noch so erdenklich schwachen Moment und schwor auf ihre Güte in allem, was sie sagte und tat. Er hatte die größten, braunen Augen, die sie je bei einem Mann gesehen hatte, die mal gutmütig mal fordernd dem Leben seinen individuellen Stempel verliehen und das markanteste Kinn, das sie je gesehen hatte und das dem Leben kämpferisch entgegen gestreckt war. Er war eine vollkommene Symbiose zwischen einem einem kleinen Jungen und einem kantigen Mann und erweckte mütterliche und erhitzende Gefühle je nach Situation so intensiv, dass man nahe war, den Verstand zu verlieren.

Manchmal, wenn es Minou schlecht ging und Mario es nicht schaffte, sie abends am Telefon aufzumuntern, weil jedes seiner Worte ihm neben ihren sie verstrickenden und ertrinkenden Gedanken und Gefühlen plump und nichtssagend vorkamen, sagte er: „Moment, Minou. Warte kurz.“, legte auf, fuhr mit seiner verrosteten Karre zu ihr, schmiss ein Stöckchen an ihr Fenster und wartete. Wie immer – obwohl sie wusste, dass es Mario war – öffnete und fragte: „Was zum Teufel machst du hier, Mario?“, woraufhin er nur lächelte. Leise zog sie sich die Schuhe und die Jacke über ihr Pyjama und stahl sich davon. Sie setzte sich schnell ins Auto rein und sagte nur: „Los, fahr! Fahr, bevor wir erwischt werden.“ und weckten mit der alten Karre die komplette Nachbarschaft.

Sie fuhren oft ziellos umher und unterhielten sich über Gott, die Welt, Freundschaft und Magie. Alles, was sie am Telefon besprachen, besprachen sie in jenen Nächten im Auto, mit einer reichen Stadtkulisse von Lichtern, Betrunkenen, Feiernden, Trauernden und Einsamen. Die Intensität ihrer Gespräche brachte sie manchmal zur seligen Erschöpfung. Manchmal spürten sie, wie ihre Zungen taub wurden und die Worte nur noch schwer und holprig zu finden waren. So schnell, wie sie fuhren, so schnell verging auch die Zeit. Und meistens, wenn sie besonders vergnügt waren, machten sie noch einen Abstecher zum McDrive. Nur dann, wenn Mario dabei war, bestellte sich Minou den Burger ihrer geheimen Leidenschaft, den sie sonst nie vor anderen aß, weil er so „pervers“ war – den McRip. Manchmal aß sie sogar zwei und versaute sich jedesmal die Jacke und Marios Sitze. Danach schaute sie den fluchenden, jungen Mann schuldbewusst mit ihren großen Augen an und hörte nur ein: „Schau mich bloß nicht so an, du hast schon gewonnen, also spar‘ dir die Energie.“ – und beide lachten herzhaft. Zuhause angekommen – oft nach über drei Stunden Fahrt – schliefen beide selig ein. Mario in seinem, Minou in ihrem Bett.

Ja, sie liebte ihn. Zweifellos tat sie es. Nur nicht so, dass daraus hätte eine unbeschwerte Liebe werden können.

Marios Stimme beendet den Riss in der Zeit und holt Minou aus ihren Bildern heraus.
„Minou, ich weiß, dass es auch für dich schwer ist. Ja, ich weiß, ich bin besitzergreifend, wo ich dich doch gar nicht besitze. Aber darauf kann ich keine Rücksicht nehmen. Diesmal bin ich der sterbende Schwan, verstehst du?“

Minou nickt schuldbewusst und sieht ihn noch immer nicht an. „Und sieh mich an, wenn ich mit dir rede, Minou. Du hast mich schon genug ignoriert.“ Sie will protestieren, aber kann es nicht. Ihre Augen füllen sich mit Tränen, ihr Selbsthass schlägt Peitschen auf ihre Seele und wieder fragt sie sich beschwörend, warum sie sich nicht in ihn verlieben kann. Wie ein Echo hört sie Mario fragen:

„Warum kannst du dich nicht einfach in mich verlieben, Minou? Bin ich so…“ – Seine Stimme bricht. Jetzt sieht sie ihn an. „Füllen sich diese großen, braunen Augen gerade mit Tränen? Bitte nicht, Gott.“, denkt sie verzweifelt. „Was mache ich jetzt? Ich hasse mich. Ich hasse mich. Ich hasse mich. Wie kannst du dieser großen Seele nur so oft weh tun? Ich hasse mich.“

„Mario…“, sagt sie leise und verzweifelt. „Ich liebe dich doch. Ich liebe dich, Mario. Ich schwöre es dir. Und ich bin auch in dich verliebt. Manchmal zumindest. Aber ich bin eben nicht nur in dich verliebt. Wenn du es genau wissen willst, liebe ich dich vielleicht sogar noch viel mehr als du, zumindest vielseitiger. Deshalb… Deshalb geht das nicht. Mario, wenn ich einen Wunsch frei hätte, dann den, dass ich mich so sehr in dich verliebe, dass wir beide zusammen sein können.“, sie sieht zu ihm hoch und fleht ihn mit ihren Blicken an in der Hoffnung, dass er eine Lösung für sie finden würde. Und wenn nicht, dann solle er doch wenigstens ihre stotternde Erklärung annehmen und wie von der Geisterhand der Erkenntnis von jeglichem Schmerz befreit werden. Das geschieht aber nicht.

„Ich verstehe das nicht, Minou… Ich weiß nur, dass ich es nicht mehr aushalte. Wenn ich dir sage, dass ich manchmal das Gefühl habe, zu sterben, weil ich dich besitzen will, so wie ein Mann eine Frau besitzen will, würdest du mir glauben? Ich ertrage das nicht mehr.“, wird er wütend und ballt seine Faust. „Ich ertrage das nicht mehr, Minou. Verstehst du?“ – „Nein. Nicht wirklich.“, denkt sie. „Ich würde es in dem Zustand ewig mit dir aushalten, Mario. Auch, wenn das definitiv bedeuten würde, dass ich weder mit dir zusammen kommen kann noch mit irgendjemand anderem.“ Dennoch spürt sie seinen Schmerz. Mehr als sie zugibt – fühlt ihn in jenem Moment wie ein Schwert, das ihren Körper durch die Mitte spaltet. Doch bevor sie aufschreit und weint, rennt sie die zwei Schritte auf ihn zu, krallt ihre Hände in seinen Rücken ein, lässt ihren Kopf in seine Brust fallen und weint bitterlich und spürt seine Brust spannen und vibrieren.

Nicht lange dauert es, als sie die Nässe seiner Tränen auf ihren Schultern spürt und zusammen zuckt. Beide fragen sie stumm nach dem Warum und wissen, dass es keine Antwort darauf gab. Die Liebe fällt, wie sie will. Mal so, mal so. Mal gar nicht. Eine Naturkatastrophe, die eine Liebe verhindert, kann man verstehen. Aber das hier nicht. Niemals.

Vier Jahre später. Minou erhält eine Einladung. Die alte Clique will sich wieder treffen und alte Zeiten aufleben lassen. Sie lächelt und denkt an Mario und seufzt. Sie vermisste ihn in vielen schlaflosen Nächte und in vielen Gesprächen mit Freunden und Freundinnen, wenn sie wieder nichts verstanden, was Mario aber immer verstanden hätte. Das Letzte, das sie über ihn erfahren hatte war, dass er ein Jahr nach jenem Tag des Ineinanderkrallens und Loslassens, eine Frau kennengelernt hatte, die seiner Liebe würdiger war als sie. Sie freute sich für ihn, auch wenn ihr diese Nachricht einen Stich versetzte, den sie so nicht erwartet hätte.

Sie steht vor der großen Gartentür und klingelt ungeduldig, als sie die bekannten Stimmen ihrer alten Freunde aus dem Garten hört. Die Clique sitzt beisammen und sie will nichts anderes, als endlich bei ihnen zu sitzen. Sie lachen und scherzen. Alles hört sich an wie damals. Als sei nie ein Tag vergangen, als habe sie letzte Nacht noch mit Mario telefoniert und sei mit ihm durch die Nacht gefahren. Carsten öffnet die Tür, umarmt Minou herzlich und laut und sagt „Komm rein, Süße! Lass dich ansehen!“ Sie lacht. Er schiebt sie vor sich her, ihre alten Freunde stehen auf, umarmen und küssen sie. Freude, pure Freude, regt und vermehrt sich in ihrem ganzen Körper und in alle Windungen ihrer Seele wie ein hell leuchtender Fluss.

Mitten in einer Umarmung sieht sie Mario am Ende des großen Tisches sitzen. Er blickt lächelnd auf sie, nickt ruhig und bedeutet ihr, dass er gleich, wenn alle mit ihrer Begrüßung fertig sind, vorbei kommt, um sie gebührend zu begrüßen. Neben ihr sitzt eine hübsche, junge Frau, die so aussieht, als hätte sie mit Mario den Glücksfang des Jahrhunderts gemacht. „Und sie hat Recht damit“, denkt Minou sich, während sie schon in einer anderen Umarmung weilt und den diffusen Stich in der Bauchgegend spürt.

Mario steht von seinem Platz auf und kommt in dem Lärm der Musik und des heiteren Gelächters auf Minou zu und mustert sie ruhig und aufmerksam. Er hatte sich verändert. Die Unsicherheit in seinen Augen wich einem neuen Selbstbewusstsein, der Minous Herz schneller schlagen ließ. Seine ruhigen Augen blicken intensiv in sie hinein und erforschen sie unverblümt . Jetzt ist sie es, die ihm nicht stand hält und ihre Augen den Seinen entzieht. Er lächelt sie leicht schief an, sagt etwas, das sie nicht mehr versteht und umarmt sie. Fest, warm, gütig und verbindlich – wie immer. Beide zittern kurz, als sie synchron an ihre letzte Umarmung denken – und sie seufzt. Als er sie wieder ansieht, weiß Minou, dass Mario immer wieder zu ihr zurück kommen würde, wenn sie ihm nur ein Zeichen gibt, der ein Wegweiser zu ihrer offenen Tür sein würde. Innerlich erregt über diese kristallklare Erkenntnis, versucht sie sich wieder zu fangen, als Marios hübsche Freundin auf Minou zukommt und sie herzlich begrüßt.

„Du bist also Minou“, sagt sie mit ihrer schönen Stimme.
„Ich habe viel von dir gehört!“, lächelt sie.
„Oh nein, ich hoffe nur Gutes.“, scherzt Minou und ist von ihr entzückt.

Das ist der Moment, in dem sie beschließt, Mario den letzten offenen Spalt ihrer Tür zu ihr zu schließen. „Er und seine Freundin, sie haben Frieden. Wenn es für Mario auch nicht diese eine Liebe ist, so ist es eine, die ihn nachts ruhig schlafen lässt und ihm keinen Kummer beschert, so wie ich es getan habe. Ich habe nicht das Recht, mit diesem Frieden zu experimentieren. Egal, was mein Herz in einem ungestümen Anflug von Nostalgie und Leidenschaft will.“ – Und sie hielt sich daran. An diesem Abend schwieg ihr Herz sich auf ihren Befehl hin zu Tode.

Danach sahen sich Mario und Minou nie wieder. Warum es kein Happy End gibt, fragt Ihr? Weil das hier eine wahre Geschichte ist. Nur die Namen sind fiktiv.