Die Wälder sind vom Schicksal ergraut
Und die Häupter der Bäume
zum harten Boden geneigt

Ihre alten, gebrechlichen Äste knacken laut
Und hoffen auf jenen, der sich zu ihnen gesellt
Und nicht wie all die andern’ klanglos wegschaut

Die Lebenswege weichen einem endlosen Ende
Und leise Schritte verstummen in einem aschigen Winde

Die Sehnsucht seufzt
und krallt sich am letzten Herzschlag fest

Und während die Luft voller Widerwille
das letzte Mal die Lunge verlässt
Lassen ängstliche Hände ab von allem,
was sie schon immer hielten so fest

Die Lider legen sich tiefschattiert ins Gesicht
Und das Beben des Lebens verneigt sich vor dem Tod
Wie ein sich Ergebender nach einem großen Gefecht

Und während der dunkle Himmel
seinen Lebenssaft auf Wälder und Täler verliert

Verliert ein Mensch von vielen
sein ganzes Leben
und seinen ganzen Sinn