Kategorie "Persische Küche"

Zutaten (für 4 Personen):

1 Hähnchen (ca. 1 kg)
2 EL Öl oder Butter
2 EL Zitronensaft
1 Zwiebel 1/2
Tl Rosenpaprika
1/2 TL Safran,
Salz und Pfeffer (gemahlen) nach Geschmack
Wer möchte kann noch einen Becher Joghurt dazumischen. Dadurch wird das Fleisch noch zarter.


Zubereitung:

Hähnchen nach Belieben trennen in Schenkel, Flügel und Brust. In einer großen Schüssel mischt man das Öl, den Zitronensaft, den Safran, die fein geriebene Zwiebel und die Gewürze und evtl. den Joghurt. Die Hähnchenteile gibt man dazu und mischt alles gut durch. Jedes Hähnchenteil muß mit der Marinade durchgemischt werden. Die Hähnchen-Teile sollten ca. 4-5 Stunden, am besten noch über Nacht in der Marinade verbleiben damit sich das Aroma entfalten kann. Nach dieser Zeit kann man das Hähnchen auf Spieße stecken und grillen oder auch im Backofen in einer Form ohne Zugabe von Fett backen. Zwischendurch öfters mal mit der Marinade einpinseln.

Zu Djudjeh-Kabab wird traditionsgemäß Basmati-Reis gereicht. Wenn gewünscht, kann das Gericht mit unzerteilten, kleinen Tomaten garniert werden.

Zutaten (für 4 Personen):

* 7 EL Olivenöl
* 1 große Zwiebel, geschält und in ¼ cm dicke Scheiben geschnitten
* 250 g Auberginen, geschält und in 2 cm dicke Würfel geschnitten
* ¼ l Wasser 1 TL Kurkuma (Gelbwurz)
* 1 TL Salz
* Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
* 4 Eier


Zubereitung:

In einer schweren Pfanne von 20 bis 25 cm Durchmesser 4 EL Olivenöl über mittlerer Temperatur erhitzen, bis es leicht raucht. Darin die Zwiebelscheiben bei häufigem Wenden etwa 8 bis 10 Minuten braten, bis sie kräftig gebräunt sind. Auf einen Teller legen und beiseite stellen.Das in der Pfanne verbliebene Öl mit einem weiteren EL Öl auffüllen, die Auberginenwürfel dazugeben und mit einem Löffel darin wenden, bis sie gleichmäßig von dem Öl überzogen sind. Wasser, Salz, Kurkuma sowie einige Prisen Pfeffer dazurühren und über starker Hitze zum Kochen bringen. Dann die Temperatur möglichst weit reduzieren, die Pfanne schließen und 10 Minuten auf dem Herd lassen, bis die Auberginenwürfel so weich sind, daß sie keinen Widerstand mehr bieten, wenn man sie mit der Spitze eines kleinen scharfen Messers ansticht.

Die Zwiebeln in die Pfanne zurückschütten und das Gemisch bei häufigem Rühren kräftig kochen lassen, bis beinahe die gesamte Flüssigkeit verdampft ist. Dann in eine tiefe Rührschüssel geben, auf Zimmertemperatur abkühlen lassen, abschmecken und zum Schluß ein Ei nach dem anderen hineinschlagen. In einer schweren Pfanne von 25 cm Durchmesser die restlichen 2 EL Öl erhitzen, bis sich leichter Rauch bildet.

Das Auberginen-Gemisch hineingeben, auf schwache Hitze herunterschalten und die Pfanne für 4 oder 5 Minuten fest zudecken, bis die Eier am Rand gestockt, aber in der Mitte noch feucht sind. Innen am Pfannenrand mit einem Messer entlangfahren, um den Pfannkuchen zu lösen. Ihn dann über die Mitte in 4 gleich große Stücke schneiden und weitere 1 bis 2 Minuten unbedeckt braten. Währenddessen die Pfanne leicht schütteln, um ein Anbrennen zu verhindern. Wenn die Eier auch in der Mitte gestockt sind, wird die Pfanne mit einem flachen, umgedrehten Teller bedeckt und mit ihm zusammen schnell gewendet, damit der Pfannkuchen auf den Teller fällt. Von dort aus läßt man ihn wieder in die Pfanne zurückgleiten und brät die andere Seite des Pfannkuchens 4 bis 5 Minuten lang.

Coucou Bademjan kann heiß oder auf Zimmertemperatur abgekühlt serviert werden.
Als Beigabe reicht man nach Belieben Spinatsalat mit Joghurt und dünn geschnittene Tomaten.

Zutaten (für 6 Personen)

1 Hähnchen (oder wer mag eine Ente) ca. 1 1/2 kg
300 g Walnußkerne
1 EL Tomatenmark
8 EL Granatapfelsirup
1/2 TL Kurkuma
1 Zwiebel
2 – 3 EL Zucker, Salz und Pfeffer nach Geschmack


Zubereitung:

Das Hähnchen oder die Ente zerteilt man in vier Teile. Diese werden in eine feuerfeste Form mit Deckel gelegt (hier eignet sich gut ein Römertopf aber eine andere Form mit Deckel tut es auch). Dann wird ein wenig Salz und Pfeffer dazugegeben.

Bei geschlossenem Deckel läßt man die Hähnchenteile im vorgeheizten Backofen bei 200° etwa eine Stunde (ohne die Zugabe von Wasser!!) im eigenen Saft schmoren. In der Zwischenzeit gibt man die feingewürfelten Zwiebeln zusammen mit 2-3 EL Öl in einen Topf und brät sie goldbraun an. Anschließend werden die fein gemahlenen Walnüsse (am besten geht das in der Küchenmaschine, da werden sie ganz fein) dazugegeben und leicht angeröstet. Damit nichts anbrennt muß man immer wieder umrühren.

Als nächstes gibt man den mit 2 Tassen Wasser verdünnten Granatapfelsirup und das Tomatenmark sowie den Zucker in den Topf und rührt alles gut unter. Zuletzt wird mit Kurkuma, Salz und Pfeffer gewürzt. Alles nochmal umrühren und auf kleinster Flamme ca. 1 Stunde köcheln lassen. Während die Walnußsauce kocht, läßt man das fertig gebackene Hähnchen ein wenig abkühlen. Anschließend löst man das Fleisch von den Knochen schneidet es nach belieben in kleine Stücke und gibt es in die Sauce. Es muß noch ca. 1/2 Stunde weiterköcheln bei niedrigster hitze. Während des Kochens bildet sich eine Fettschicht auf der Sauce. Wer diese Schicht nicht mag, kann es immer wieder abschöpfen. Danach muß man aber jedesmal umrühren, damit nichts anbrennt.

Dazu wird natürlich Reis serviert. Ich wünsche einen Guten Appetit und gutes Gelingen beim Nachmachen. Dieses Rezept hat uns freundlicherweise Meryem zur Verfügung gestellt.