20.09.2011, 18:02
Endlosschleife
Das Grau des Asphaltes vermengt sich mit dem des Himmels. Oben und Unten vergeben ihre Bedeutung, weil sie an Trennschärfe verlieren bei all den ineinander laufenden Halbnuancen. Ein Mann sitzt auf einer Bank und hält seine Hand durch das Ballen seiner Faust in sich gefangen und schaut unentwegt auf sie. Die Zeit steht still. Er verharrt in einen einzigen Gedanken, der noch nicht einmal einer ist, sondern die Unausgereiftheit einer rohen Emotion hat, die sich noch nicht in das Zwangskorsett der Sprache einbündeln lässt. Seine Jacke ist braun und alt, aber nicht schmutzig. Seine Haare flattern in einer Komposition von Schwarzbraun und Graumeliert in die selbe Richtung, in die auch der Wind rennt. Die Menschen im Park ziehen ihre Füße unter einen Mantel der Unsichtbarkeit zurück. Das Hintergrundraunen ihrer Stimmen lässt sich mit einem einzigen Satz zusammen fassen. Es regnet bald, gehen wir Heim. Hektische Schritte verschwinden in eine geräuschlose Kulisse und lassen den Park und den Mann auf der Bank trostlos zurück. Er öffnet vorsichtig seine Faust. Seine Körperhaltung verspannt sich mehr als zuvor, und seine Kaumuskeln lassen seine Zähne knirschen. Er hat Angst vor der Emotion, die sich in einen Gedanken manifestiert und eine Wahrheit ausspricht, die er nicht wissen will. Seine Hand knackst, die Sehnen und Fingergelenke wehren sich gegen die Befehle des Kopfes, doch er gewinnt. Der zusammen gefaltete Zettel liegt noch immer darin. “Was hattest du erwartet? Dass er verschwindet, wenn du nur lange genug eine Faust machst?” Er faltet den Zettel auseinander und fokussiert das Geschriebene an: “Dich hat es nie gegeben. Du bist ein Fantasieprodukt einer Geschichtenerzählerin. Alles bisher Dagewesene ist nur eine erdachte Hintergrundgeschichte, damit du einen authentischen Charakter ergibst mit Sinn und Kohärenz. Du glaubst nicht? Schlag’ das Buch auf, das du dir gekauft hast. Schlag’ die erste Seite auf, und du wirst sehen.”
So weit ist er vorhin schon gewesen, nur dass die Worte ihn nicht mehr treffen wie ein Schlag und seine Gedanken in abertausende kleine Splitter sprengen. Das Buch, das er sich vorhin gekauft hat, hatte nicht einmal einen Titel, der ihm in Erinnerung geblieben ist. Einzig das Cover war es, das ihn angesprochen hat. Die beige-braunen Herbstfarben, mit denen die undeutliche Silouhette eines Mannes ummantelt ist, der auf einer Bank im Park sitzt, kam ihm undefiniert vertraut vor, so dass er nicht umhin konnte, das Buch zu kaufen. Vorsichtig packt er das Buch aus. “Besonders dick ist es nicht, vielleicht dreihundert Seiten lang”, denkt er zufrieden und wiegt es ab wie eine Melone und prüft, wie es in der Hand liegt, während er mit der anderen seine Zigarette qualmt. Bevor ihm auffällt, dass der schemenhafte Mann auf dem Cover eine gewisse Ähnlichkeit in Kontur und Körperhaltung zu ihm aufweist, schlägt er vorsichtig die erste Seite auf und liest den ersten Satz. Weiterlesen… »
01.09.2011, 08:24
Dankbarkeit
Ich erinnere mich oft an Sätze wie: “Sei dankbar, dass du ein Zuhause hast, dass du gesund bist, dass du Eltern hast, die dich lieben, dass du Beine, Arme, Augen und Ohren hast. Sei dankbar, dass du nicht in den Slums von Brasilien aufgewachsen bist, andere Kinder sind es, sei froh, dass dein Vater mit euch nach Deutschland gekommen ist, sei froh, viele deiner Landsleute haben heute keine Chance, haben ein schwieriges leben, leiden an Depressionen, Hunger, Arbeitslosigkeit, prostituieren sich auf den Straßen, prostituieren sich in Dubai. Sei dankbar. Danke deinem Gott. Sei bloß dankbar, du hättest auch dieses Schicksal haben können. Dankbarkeit ist wichtig. Wenn du nicht dankbar bist, dann ereilt dich irgendwann einmal das selbe Schicksal. Sei dankbar.”
Mir sind diese Sätze immer im Hals stecken geblieben, schon als Kind. Aber damals wusste ich nicht warum. Und heute erst recht. Ich empfinde keine Dankbarkeit und Freude darüber, es gelingt mir nicht. Mir macht das viel mehr Angst. Denn ich frage mich ernsthaft, was an mir anders ist, dass der liebe Gott den Entschluss gefasst hatte, mich von all dem Leid zu verschonen und andere damit zu plagen. Die Antwort kennen wir: gar nichts. Ich soll also dankbar sein, obwohl die Unkontrollierbarkeit, die Ungerechtigkeit, die Willkür oder Unwillkür dieses ganzen, wirren Geschehens ohne Regelhaftigkeit, bis zum Himmel stinkt und ich mir dessen bewusst werden musste: Nein, das hier ist nicht gewollt, das hier ist Zufall. Und es kann dich jederzeit auch treffen. Oder: Stell dir vor, das hier ist sogar gewollt, aber du weißt nicht, warum es so gewollt ist. Und du wirst es nicht abwenden können. Das ist noch schlimmer. Noch viel perverser. Das würde eine Entscheidung von jemandem oder etwas voraussetzen, die rein gar nichts mit Anstand, Gerechtigkeit, Gut und Böse zu tun hat.
Wie soll ich also Dankbarkeit verspüren, wenn ich einen abwärtsgerichteten Vergleich zur Höllenexistenz anderer verrichten muss, um mich besser zu fühlen? Ist wirklich das die Moral, mit der wir uns beruhigen sollen? Ist es das, was andere von uns erwarten? Demut vor wem auch immer, die Füße still halten, froh sein, dass man selbst nicht betroffen wurde (diese Runde) im Glauben daran, dass man, solange man nur nicht aufmuckt, auch mit größerer Wahrscheinlichkeit verschont bleibt? “Anderen geht es schlechter, sei dankbar, dass nicht du betroffen bist.” Warum bin ich nicht betroffen? War ich ein besserer Mensch? Habe ich mir das in irgendeiner Weise verdient? Soll ich froh sein, dass statt meiner eine andere Person leiden muss? Ein anderes Kind verhungern muss? Eine andere Frau Opfer eines Sexualverbrechens wird oder ein anderer Mann nicht weiß, wie er seine sechsköpfige Familie ernähren soll und sich und seine Familie dann auslöscht? Wie soll das gehen? Nein, ich bin nicht dankbar für all das. Dann mögen noch soviele so oft sagen, das sei eine ungesunde Einstellung. Ist sie vielleicht, aber sie ist die einzig Gerechte. Die Einzige, bei der mir nicht alles im Halse stecken bleibt. Denn immer, wenn ich dankbar bin dafür, dass ich nicht betroffen bin, verfestige ich meine Freude darüber, dass es statt meiner andere sind. Denn die Wahrscheinlichkeit und ihre Zufallsverteilungen sagt: Irgendwer muss unter all diesen Dingen leiden. Statistisch ist das so. Aber Dank Gott, ich nicht. Weiterlesen… »
22.08.2011, 01:45
Freiheit tut weh
Freiheit ist ein stetig sterbender Augenblick, weil er mit neuen Wünschen vergeht. Sie ist eine Illusion. Ohne echten Anfang, aber mit dramatischem Ende. Aber Freiheit gibt es nicht. Doch der Moment, in dem Du nach einem lebensopfernden Kampf die Axt des Diktators aus der Hand gerissen hast, um seine Werte vor aller Welt zu köpfen – das ist einer jener Momente, die Dich die Freiheit spüren lassen. Durch jede bebende Zelle Deines Körpers. Innig und tief – und allen voran: vergänglich. Was für ein Armutszeugnis für die Menschheit, dass Freiheit mit dem Geschmack vom Blut eines Diktators auf der Zunge einhergehen muss. Aber das ist ein anderes Thema.
Ihr Revolutionären! In einer pseudo-moralisierten Welt, in der die Verbrechen in Anzug und Krawatte durch neue diplomatische oder außenpolitische Beschlüsse begangen werden und deshalb von der dummen Masse ungesehen bleiben, ist es schwer, sein kämpferisches Handeln zu rechtfertigen. In meiner bequemen Welt mit all ihrer Schöngeistigkeit (aus purem Luxus) besteht eine Distanz zu Eurem körperlichen Kampf mit Blut und Totschlag, die mit keinem Spagat der Welt zu überwinden ist. Wir ekeln uns. Wir finden das absurd. Wir lassen sinnentleerte Sätze heraus wie “Gewalt ist keine Lösung” und “Gewalt erzeugt nur Gegengewalt”, wenn wir Euch sehen. In meiner dekadenten Welt voller Fettärsche hättet Ihr genauso gut auch als “Radikale” und “Extremisten” hingestellt werden können, wenn die politische Agenda dieses Landes das so diktiert hätte. Und wir hätten den Medien Glauben geschenkt. Je nachdem wie der Wind der Mächtigen weht, seid Ihr Helden oder Mörder. Je nachdem, wie sehr sich einige Moralapostel langweilen, seid Ihr gefährlich, seid Ihr wütend, seid Ihr aggressiv, unkontrollierbar und vor allem primitiv. Man vergisst zu schnell, dass Ihr es seid, die man braucht, um Staaten von Monstern zu befreien. Man vergisst, dass Ihr es seid, die Ihr – so zerstört von Leid und Gewalt – Euer Leben zu opfern bereit seid. Für die Zukunft Eurer Kinder. Für die Zukunft überhaupt. Man vergisst als dickköpfiger Pazifist und selbsternannter zivilisierter Mensch oft das menschliche Grundrecht auf körperliche und geistige Unversehrtheit und eine minimale Freiheit, seine Meinung zu äußern. Schnell vergessen diese tagein tagaus philosophierenden Dünnschissdenker all das, was Ihr erleiden musstet mit der Forderung, dass Gewalt ein primitives Recht sei – und somit gar kein Recht.
Ich hingegen sage nur: Wie gut, dass Ihr nicht wie meine Landsleute Eure Leiber vor Eure Feinde geworfen habt, um sie vor der wütenden Masse zu schützen. Wie gut, dass Ihr reagiert habt, so wie man reagieren muss, wenn jemand vor einem steht, der einen zerfleischen will und jeder Bemühung, zu atmen, mit dem Seil den Hals zudreht. Wie gut. Ihr habt meinen Respekt. Ihr habt gekämpft, Ihr habt gekämpft bis zum Ende. Rückschläge hingenommen, Tage der Hoffnungslosigkeit einfach ausgeharrt und die vergeistigte, kränkelnde Moral von fetten Ärschen aus einer Luxus- und Konsumwelt einfach zur Seite gelegt, auch wenn Ihr während der Schlacht teilweise zu Bestien mutiert seid. Ihr habt vielen Generationen eine Beschleunigung in eine bessere Zukunft beschert. Davon bin ich überzeugt. Zumindest einige von Euch aus den verschiedenen Ländern. Leider war das bei meinen Landsleuten anders. Sie haben gegen einen weichen Diktator gekämpft und fanden sich mutig dabei, obwohl er nicht auf sie hat schießen lassen. Das waren sie auch, ja, das waren sie – doch sie haben das Land in den Ruin geritten. Nach 32 Jahren bluten wir noch immer aus. Weiterlesen… »
11.08.2011, 00:37
Nachtgespräche.
“Und wie kam es dazu, dass du so ein tapferer Mensch wurdest und so positiv durch das Leben gehst nach allem, was du durchlebt hast?” Er überlegte kurz. Zum ersten Mal während dieses Gespräches zeichneten sich nachdenkliche Stirnfalten auf sein sonst so hellsinniges Gesicht. “Wie es dazu kam? Ganz anders, als du vielleicht denkst. Ich wurde ‘tapfer’, weil niemand, von dem ich es erwartet hätte, auf meine Verzweiflung zu jener Zeit reagierte. Also wurde ich ‘tapfer’ – bzw. zeigte eine Illusion von Tapferkeit – damit ich nie wieder erleben musste, wie meine Verzweiflung übergangen und ungesehen blieb. So konnte ich wenigstens behaupten, sie wüssten es nicht besser. Ich konnte mir einreden, dass ich ihnen ja nicht zeigte, dass ich gegen ein namenloses Monster in mir kämpfte, also taten sie nichts Falsches. Nur durch diesen Weg konnte ich diese Menschen, die mir etwas bedeuteten, trotz ihrer Ignoranz von Schuld freisprechen und mich von der Erfahrung, immer wieder auf’s Neue ignoriert zu werden und ungewürdigt in einer Ecke stehen gelassen zu werden, befreien. So wurde ich tapfer.”
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04.08.2011, 04:44
Ich – und weiter?
Wir sprechen tagtäglich und selbstverständlich vom Ich. Ich fühle, ich denke, ich bin, ich will, Ich. Und dann posaunen wir sämtliche Pläne heraus. Pläne und Ansprüche vom Sich-Selbst-Verwirklichen. Vom Selbst haben. Vom Zu-Sich-Selbst-Finden. Von Selbstentfremdung. Von der Suche, nach sich Selbst. Selbstliebe. Selbst und Ich. Wir tun so, als sei unser Ich oder unser Selbst ein Konstrukt unseres eigenen Willens. Etwas, das wir formen können, wie es uns beliebt. Wir tun zudem so, als sei dieses Ich oder Selbst völlig individuell und so prägnant anders als das Ich von anderen, dass man uns auf jeden Fall unter all den anderen Menschen wiedererkennen würde. Und natürlich liegt das nicht an unserer äußeren Erscheinung und dem unglaublich guten Gesichtererkennungssystems des Gehirns (anderer, die uns erkennen), sondern an unserer Einzigartigkeit. Wir sind einzigartig. Unser Selbst ist es. Unser Ich. Deshalb erkennt man uns. Wir nehmen uns so wichtig mit der Erschaffung, Schöpfung und dem Pflegen unseres Selbst, dass wir uns kleiden und schmücken mit Attributen und Styles, die die Message unseres Selbst weitertragen. “Ich bin lebenskritisch, gesellschaftskritisch und eigentlich mag ich die Menschen nicht, deshalb bin ich ein Goth.” “Ich hasse mich, ich hasse das Leben, mein Leben ist scheiße, niemand versteht mich. Deshalb bin ich ein Emo.” “Ich bin ein Opfer der Gesellschaft, ein armer Kanacke, Deutschland will mich nicht, ich habe eine harte Kindheit hinter mir, deshalb bin ich ein Gangsta-Rapper.”
Ich habe oft darüber nachgedacht, was an uns eigentlich uns selbst gehört. Welcher Teil unserer Persönlichkeit haben wir tatsächlich selbst erschaffen, rein aus dem Nichts, nur aus uns selbst? Damals schon blühte mir keine Antwort, die ich mögen würde. Und seit dem Studium werden die Konturen meiner damaligen ungewollten Ahnung immer deutlicher: Nichts. Nichts von uns gehört uns selbst. Nichts. Das Temperament, das wir haben, ist angeboren. Nahezu bei jedem Menschen. Verhaltenshemmung (Schüchternheit) oder Extraversion (Offenheit, Ausdrucksstärke) liegen auf irgendeinem Genstrang und sind wohlkodiert. Das ist sogar ein Merkmal, das sich im Laufe des Lebens kaum verändert, außer die Einschnitte sind so traumatisch, dass sich da etwas tut, aber das geht dann auch meistens mit einer Störung einher. Bleiben wir beim Normalfall. Durch diese angeborene Disposition werden die Erfahrungen, die ein temperamentvolles oder verhaltensgehemmtes Kind macht, fast vorgeschrieben. Zumindest die Tendenz wird es. Offene Kinder gehen auf die Welt zu und lernen viele Menschen kennen, verfeinern dadurch natürlich ihre sozialen Kompetenzen, werden deshalb gelobt und gemocht, lernen sich entsprechend darzustellen und im Berufsleben später zu verkaufen. Verhaltensgehemmte Kinder suchen weniger Kontakt zu anderen, bekommen weniger positive Bestätigung, bauen kein starkes Selbstbewusstsein auf und können sich später nicht so gut darstellen und verkaufen. Die Eigenschaften beider Kinder verstärken sich durch die Interaktion mit ihrer Umwelt quasi selbst. Das sind nun zwei Extreme, zugegeben. Es gibt natürlich auch Zwischentöne. Es geht aber nur darum, aufzuzeigen, wie sehr unsere Wege vorgeschrieben sind. Sogar die Art, wie wir unsere Umwelt gestalten (offen auf Menschen zugehen und mehr Erfahrungen mit ihnen sammeln oder der umgekehrte Fall). Der Einfluss der Erziehung und in der Schule gehören natürlich dazu, aber sie schwächen oder verstärken vorhandene Tendenzen, aber sie lassen sich nicht komplett wegerziehen. Weiterlesen… »
16.07.2011, 20:45
Königs-Versager
Gestern hatte ich eine interessante Unterhaltung mit meinem Cousin. Er ist der Meinung, dass der Mensch in seinem Entwicklungsdrang pervertiert ist und die einzige Art auf der Welt ist, die sich selbst systematisch ausrottet. Er meint damit nicht nur, dass wir Dinge erfinden oder Bedingungen schaffen, die unsere Welt global zerstören, sondern dass wir die einzige Spezies sind, die andere zu Hundertausenden ermorden und Völkermorde durchziehen. “Wir sind zu weit weg von der ursprünglichen Natur in uns”, sagt er. “Jene Natur, die uns mit Tieren kommuzieren lässt und die Ressourcen in Maßen ausschöpft. Der Einklang fehlt.” Ich empfinde sein Argument stark mit, denke aber anders. Ich denke, dass der Fortschrittswahn des Menschen völlig kongruent zu seiner Natur ist. Er entstand aus der Notwendigkeit heraus, Werkzeuge zu erschaffen, mit deren Mangel er – im Vergleich zu anderen Tieren – eben auf die Welt gekommen ist, quasi wortwörtlich nackt, während andere Tiere umgebungsspezifische Instinkte, Schnäbel, Krallen und Fähigkeiten besaßen. Dieser Mangel an organischer Spezialisierung erforderte eine Anpassungsleistung durch externe Werkzeuge, die immer ausgefeilter und spezifischer wurden. Und voilà: So entstand sie, die Spezies mit den effektivsten Mitteln und Wege für die… Gerechtigkeit? Nein. Für eine bessere Gesundheit? Nein. Für weniger psychische Krankheiten? Hm nee. Für die eigene Arterhaltung? Najah. Aber etwas schaffen wir wie die Weltmeister: Kompensatorische Schadensbegrenzung für Dinge, die wir kopflos erschufen, die dann nach jedem Einsatz einer neuen Schadensbegrenzungserfindung immer mehr neue Dinge schadensbegrenzen muss. Darin sind wir gut. In destruktiver Schadensbegrenzung. Ach, ich liebe unsere Spezies. Dumm wie Kidneybohnen, wir Königs-Versager. Weiterlesen… »
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