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	<title>Herz im Kopf Blog</title>
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		<title>Ich habe Muskeln</title>
		<description><![CDATA[Ich habe Muskeln. Ich habe sie in meinen Ohren gelassen, sie wollen dort wachsen und der Welt durch ihren Resonanzkörper ihr eigenes Echo zurückschenken. Wir müssen wissen, wie laut wir sind und wie leer. Und wir müssen wissen, was wir jeden Tag tun, wenn wir Kaffee trinken &#8211; von Kinderhänden angebaut-, ihnen mit Peitschenhieben das [...]]]></description>
		<link>http://iranique.de/2012/05/15/ich-habe-muskeln/</link>
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		<title>Langweilig</title>
		<description><![CDATA[Die Arena ist leer. Die Schaulustigen von der Mutter der Mütter gestillt, mit Blut. Sie schlafen und träumen treulos von feurigen Huren. Manchmal hegen wir Gelüste und halten sie der Sprachästhetik wegen zurück. Langweilig. Heute möchte ich vom Fleischlichen reden, doch das Meiste bleibt unausgesprochen. Bloß keinen Austausch provozieren, schon gar nicht mit Frauen. Mit [...]]]></description>
		<link>http://iranique.de/2012/05/13/langweilig/</link>
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		<title>Warten</title>
		<description><![CDATA[»Was wollt ihr die Erde röten? Womit wollt ihr sie nähren? Mit Zukunft? Wie, wenn ihr den Tod uns bringt?« Schleichende Soldaten Vielgeritten das Recht der anderen auf&#8217;s Wachsen Bleiben sie dieses eine Mal nur Zuhause Trinken Wein und warten Und dann: Frieden.]]></description>
		<link>http://iranique.de/2012/05/12/warten/</link>
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		<title>Ich bin Akeem</title>
		<description><![CDATA[Mein Name ist Akeem. Ich bin zweiunddreißig Jahre alt, und es ist nicht leicht für mich hier. Ich bin fremd. Nach dem Israel-Libanon Krieg im Jahre 2006 bin ich auf das Flehen meiner Eltern hin nach Deutschland gekommen. Am Anfang war ich sehr dankbar, hier sein zu dürfen. Hier war die Sicherheit, von der meine [...]]]></description>
		<link>http://iranique.de/2012/05/10/ich-bin-akeem/</link>
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		<title>Indizien</title>
		<description><![CDATA[Manchmal sage ich mir: &#8220;Lächerlich. Wieso sollte es einen Gott geben? Genauso gut könnte ich auch sagen, es gebe lila Elefanten.&#8221; Doch versuchen wir einmal etwas anderes. Reisen wir kurz ganz weit weg aus unserer Perspektive heraus und stellen uns vor, wie wir einer anderen Existenzform über uns zweibeinige Wesen erzählen. Dass sie essen und [...]]]></description>
		<link>http://iranique.de/2012/05/09/indizien/</link>
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		<title>Eineinhalb Zimmer</title>
		<description><![CDATA[Wir lebten in einer kleinen Wohnung in der engsten Gasse der Stadt. In den eineinhalb Zimmern hatte ich es uns so wohnlich wie möglich eingerichtet. Das Halbe war eigentlich als Spint gedacht. Es war zu groß für einen, aber zu klein für ein Zimmer. Doch es passte eine große Matratze hinein. Dort teilten wir Schlaf [...]]]></description>
		<link>http://iranique.de/2012/05/07/eineinhalb-zimmer/</link>
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		<title>Die Steigerung von Einsamkeit</title>
		<description><![CDATA[„Ich dachte, es gäbe keine Steigerung von Einsamkeit, aber jetzt weiß ich, es gibt sie. Sie heißt: Ausgeliefertsein.“ „Ich verstehe nicht so recht!“, warf die andere ein. Sie hatte Einsamkeit immer als eine Art Nullzustand empfunden, der in seiner Nichtheit nicht mehr übertroffen werden konnte. Einsamkeit, das bedeutete, irgendwo im Dunkeln zu sitzen und nicht [...]]]></description>
		<link>http://iranique.de/2012/05/04/die-steigerung-von-einsamkeit/</link>
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		<title>Ein Plan</title>
		<description><![CDATA[Die besten Männer konnten eine Frau einsam machen. Nur, indem sie dort saßen, an ihren Erdnüssen knusperten und das Wegsehen zur Allerweltsmimik deklarierten. Sie saß neben ihm, das hieß, so weit weg wie es ging. In diesem kümmerlichen Zimmer, das sie ihr Zuhause nannten, existierten zwei Welten, die einander nur trafen, indem sie einander trafen. [...]]]></description>
		<link>http://iranique.de/2012/05/02/ein-plan/</link>
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		<title>Ein echtes Selbstpoträt</title>
		<description><![CDATA[]]></description>
		<link>http://iranique.de/2012/04/30/ein-echtes-selbstpotrat/</link>
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		<title>Die Ballade vom traurigen Café</title>
		<description><![CDATA[In den letzten Tagen habe ich mich durch den Roman &#8220;Die Ballade vom traurigen Café&#8221; von Carson McCullers durchgekämpft. Die erwartete Poesie der Geschichte wich einer lakonischen, wenn auch etwas weicheren Sprache, auf die ich nicht vorbereitet war. Die Perspektive des beobachtenden Ich-Erzählers stellte zwar eine interessante Hinführung der LeserInnen dar, doch die Essenz der [...]]]></description>
		<link>http://iranique.de/2012/04/29/die-ballade-vom-traurigen-cafe/</link>
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