Es muss im Sommer 2002 gewesen sein - an einem Abend. Die Sonne stand schon lange nicht mehr hoch. Ich bin aus der Wohnung gelaufen und knallte die Tür zu, weil ich mich mit M. gestritten hatte. Ich fühlte mich in meinem kalten Zorn sehr gut, denn er betäubte meine Ohnmacht. Ich ging bestimmt und schnell durch die Straßen.
Damals bin ich oft zur Domplatte gegangen, wenn ich Ruhe brauchte. Also auch diesmal. Ich setzte mich auf eine Bank und starrte auf die Menschen. Meine Augenbrauen streng hochgezogen, leicht verächtlich auf alles herabblickend, revidierte ich all die Mystik in meinen Empfindungen. Das geschieht oft just in jenen Momenten, in denen man die Menschen aus einer überheblichen Sicht betrachtet und sie wie ein dummer, mechanischer Ameisenhaufen auf einen wirkt. Man lacht bitter über alle Träume, die man meinte, im Leben noch realisieren zu wollen. “So ein Unsinn.”, dachte ich. Egal, was ich sah.
Dieser Zustand weicht bei mir sehr oft der Erschöpfung. Also saß ich da und seufzte. Lauter, als mir lieb war - und bemerkte schon, wie ein junger Mann auf einer Bank weiter sitzt und mich mit einem unmerklichen Lächeln beobachtete. Ich schaute ihn an und versuchte mit meinem ungeübten, arroganten Blick zu signalisieren, dass er es bitte woanders versuchen soll. Doch seine Mundwinkel rührten sich nicht, sein Blick änderte nicht die Richtung - im Gegenteil: Es schien ihm Spaß zu machen, auch dieses Verhalten an mir zu beobachten.
Als er mich weiter ansah, wurde ich ungeduldig:
“Ist irgendwas?”, fragte ich gereizt.
“Nichts. Was soll sein?”, antwortete er vergnügt.
“Schon gut.”
Minuten vergingen wie Jahre. Er schaute mich doch tatsächlich immernoch ungeniert an und lächelte dabei schamlos. “So ein Arsch!”, dachte ich mir.
“Sag’ mal, hab’ ich irgendetwas auf der Stirn kleben?”, gestikulierte ich gereizt.
“Ja, irgendwie schon.”, antwortete er immernoch amüsiert.
“Bitte???”
“Ja, irgendwie schon.”, wiederholte er lauter.
“Mein Verständnisproblem lag nicht in der Akustik, verdammt!”
“Das ist mir schon klar. Aber würdest Du Dir nicht ungemein dumm vorkommen, würde ich Dir den Satz nochmal erklären?”, antwortete er frech.
Ich hätte natürlich aufstehen können, gehen können, ihn keines Blickes würdigen und ihn vergessen können. Aber ich war zu stur. Ich sah einfach nicht ein, warum ich meinen Platz verlassen soll - ja
meinen Platz. Immerhin war ich zuerst da - und er hat mich gestört. Also wollte ich um meine Ruhe genau dort am Fleck vor dem Kölner Dom kämpfen. Ja!
Ich blieb also wie angewurzelt sitzen und schaute auf die Leute, die ich natürlich nicht mehr in Ruhe beobachten konnte, so wütend war ich auf diesen jungen Mann, der so seltsame Mandelaugen hatte, ziemlich plump aussah mit seiner sonnenbankgebräunten Haut und seinem Goldkettchen. Ich stempelte ihn sofort als “dumm” und “asozial” ab, aber irgendetwas in mir wusste sehr genau, dass ich es hier mit jemandem zu tun hatte, dem ich in Jahren noch nicht einmal gewachsen sein würde.
“Warum bist Du so blockiert, Cigarim?”
“Ci-was? Ich heiße Sherry!”, fauchte ich.
“Das wollte ich wissen, danke Sherry.”, grinste er.
Ich schaute ihn mit großen Augen an.
“Nun, Sherry ist sicherlich nur ein Spitzname von Dir. Richtig?”
“Jaja. Ist so.”
“Wie lautet Dein richtiger Name?”
“Interessiert Dich nicht.”
“Und warum bist Du nun so blockiert, Cigarim?”
“Ich heiße Sherry!”
“Ich dachte, das sei nur ein Spitzname?”
“Ja und?”
“Na, die kann man ersetzen. Ich nenn’ Dich lieber Cigarim, Cigarim.”, grinste er.
“Sag’ mal, was willst Du?”
“Erstens, Deinen Namen und zweitens, ich will wissen, warum Du so verhärtet und blockiert bist.”
Der Typ war unglaublich unverschämt und brachte mich völlig aus dem Konzept. Ich meine, was fiel ihm ein? Er wollte meinen Namen? Oke, er bekam meinen Namen. Der Gedanke daran, dass er meinen richtigen Namen nie und nimmer aussprechen können würde, schenkte mir eine wirklich gehässige Vorfreude, die man eben bei Menschen beobachtet, die ihren Gegnern im Grunde in Allem unterlegen sind:
“Mein Name ist Shaghayegh.”, lächelte ich zuckersüß-zynisch.
“Sha… wie?”
“Shaghayegh. Shin. A. Ghaf. Alef. Ye. E. Ghaf.”
Ich sah’, wie er seine Lippen bewegte, die Buchstaben aufsagte, die ich ihm genannt hatte und dann noch einen Versuch startete:
“Sha-Ga-Yeg.”
“Oh nein. Kein ‘G’, sondern ‘Ghe’. Ach, das kannst Du nicht. Türken können das nicht. Nur Iraner können das.”
“Ich bin kein Türke. Ich bin Kaukasier.”
“Ahso.”
“Was bedeutet dieser Name?”, fragte er.
“Mohnblume.”
“Gut, dann nenne ich Dich Mohnblume.”
“Nein, ich heiße Shaghayegh.”
“Aber das heißt doch Mohnblume, oder?”
Ich schnaufte. Er grinste. Ich sah stur von ihm weg auf die Menschen, was sich als immer schwieriger erwies, da es dunkler wurde.
“So, Mohnblume, sag’ an. Warum so verhärtet? So blockiert?”
“Ich bin mies gelaunt.”
Er nickte verständnisvoll. Das konnte ich nun am Allerwenigsten abhaben. Dieses selbstgerechte, leicht schadenfrohe, “verständnisvolle” Nicken.
“Weißt Du, Mohnblume, ich mag verkrampfte Geschöpfe nicht. Sie wirken hässlich. Und wenn sie älter werden, dann bilden sich diese hässlichen Beweise ihrer Verstocktheit auf das Gesicht.”
“Jeder altert mal, Schlauberger. Egal, wie man gelaunt ist.”, antwortete ich.
“Das meinte ich auch nicht. Altern ist völlig in Ordnung. Falten auch. Es kommt nur darauf an, wo sich die Falten bilden und wie sie aussehen.”
“Schau’”, sagte er und kam ohne Umschweife auf mich zu und setzte sich neben mich. “Es ist ein Unterschied, ob Du die Falten da unten an Deinen Augen hast als Beweis für Dein lebenslanges, gütiges, freies Lächeln - oder eben da oben an der Stirn, wo es sehr streng und bitter aussieht. Oder da um die Lippen, wo sich der bittere Zug abzeichnet, wenn man nicht aufpasst. Ja, genau da wo gerade Deine Wangen vor Leben strotzen.”, lächelte er frech. Ich errötete. Wie ich diese Wangen hasste. Nie würde man mich ernstnehmen ihretwegen.
Ich verdrehte die Augen. Doch das war der erste Moment, an dem ich merkte, dass irgendetwas an der Art, wie dieser Mensch mit mir sprach, mich unglaublich beruhigte. Meine Arme waren zwar immernoch verschränkt und ich sah ihn selten an, aber ich ließ ihn reden und lauschte ihm, ohne ständig harte Widerworte zu geben.
“Naja, ich gucke nicht immer so böse”, sagte ich schon etwas sanfter. “Ich bin heute nur schlecht drauf.”
“Warum?”
“Weil. Hm. Jemand mich nicht zu schätzen weiß.”
Er nickte wieder verständnisvoll. Nur, dass es mich diesmal nicht aufregte.
“Dich wird niemand so schnell zu schätzen wissen.”, sagte er ruhig und ernst.
“Wieso?”, sah ich ihn fast empört an.
“Das erkläre ich Dir am Ende unserer Begegnung.”
“Hm.”
Ich seufzte. Dann lächelte ich. Er lächelte mit - und ich musste lachen.
“Mann, war ich unfreundlich zu Dir.”, strahlte ich ihn an.
“Das macht nichts. Du saßt dabei immernoch aus wie eine Rarität.”
“Wie?”
“Du siehst sehr warm aus.”
“Haha, ja. Naja, das Aussehen sagt wenig über einen Menschen aus. Lass’ Dich mal nicht täuschen. - Was machst Du eigentlich hier?”, fragte ich.
“Das Selbe wie Du, ich beobachte Menschen.”, sagte er wieder ruhig.
“Oh. Erfindest Du dann auch so Geschichte über sie? Ich tu’ das sehr oft. Ich studiere ihre Gesichter und frage mich, was sie wohl gerade fühlen.”
Er nickte wieder und sah mich unentwegt an.
“Das macht mich nervös, guck’ nicht so.”
“Dann sei eben nervös.”
“Ich bin vergeben.”
“Ich weiß. Sonst wärst Du ja nicht so sauer.”
Ich wurde wieder sauer.
“Weißt Du eigentlich immer alles schon vorher?”, fauchte ich.
“Meistens ja.”
Er holte sein Walk-Man raus.
“Möchtest Du was mit mir Musik hören?”, fragte er.
“Ja gern. Was hörst Du denn? Hip Hop? Du siehst jedenfalls aus wie einer, der gerne Hip Hop hört.”
“Nein, heute Chopin. Magst Du Chopin?”
Ich machte große Augen und lief rot an, denn ich kannte die Stücke Chopins nicht. Er bemerkte das und musste wieder lachen. Ich lachte diesmal mit.
Er reichte mir den anderen Ohrstöpsel und ich steckte ihn an. Zufrieden lehnte ich mich zurück und freute mich darauf, Chopin kennenzulernen. Er drückte auf Play. Ich sah raus in die Menge auf der Domplatte - mir dessen bewusst, dass er jede Mimik meines Gesichtes prüfen würde, jeden Atemzug interpretieren, jede Regung in mir mit Genuss aufgreifen würde. Er mochte mich aus irgendeinem Grund sehr gerne.
(
~*Chopin - Classical Guitar*~)
Als die Gitarre anfing, leicht zu klagen, verschlug es mir irgendwie den Atem. Ich weiß nicht, wohin mich dieses erhabene Stück in jenem Moment hingeführt hat - aber jede Anspannung, jede Wut, ja sogar jede besitzergreifende Liebe fiel von mir ab. Was ich spürte, war nur, wie ich alle Last in mir ausatmete, meine Lider wurden schwer - und nur ein Gefühl war da: Dankbarkeit und Hingabe. Einfach nur das erschöpfte Ausatmen heilte jede Verstockung in mir, die dieser Mann sofort als “unnatürlich” an mir erkannte. Ich bekam nichts mehr mit. Der Lärm der Domplatte passte sich an das Stück von Chopin an und verlor sich in die stolzen Schritte der Gitarre. Von weiter Ferne hörte ich den jungen Kaukasier irgendetwas reden. Ich sah dann zu ihm hin. Die Laute seines sich bewegenden Mundes formten endlich Worte in mein Bewusstsein, bis ich ihn mitten in einer Erzählung endlich wahrnehmen konnte. Er sah mich an, aber nicht so richtig. Es war, als würde er durch mich hindurch auf ein Schauplatz seiner Träume schauen.
“…sie sieht aus wie Du, die Kleine. Sie hat ein weißes Kleidchen an, wie ihre schöne, weiche Mutter.”
Ich machte große Augen.
“Sie ist so schön, so rein. Sie kichern beide. Mutter und Tochter. Schau’ Dir die Kleine an. Wie sie ihre Mutter vergöttert”, sagte er mit geschmeidiger Stimme. “Und ich stehe da, mit der Schulter an der Wand gelehnt und beobachte einfach dieses vollkommene Spiel des Glücks. Wie zerbrechlich alles ist…”
Meine Augen wurden immer größer. Ich wagte es nicht, auch nur einen Atemzug zu machen. Er sollte bitte weiterträumen. Weiter reden. Er soll dort bleiben, wo er das Glück gerade erblickte. Dort, wo er wunderschön wurde. Aber irgendetwas in mir zitterte so stark, dass ich kurz aufschluchzte. Er verlor den Schauplatz - und sein Blick kam durch mich hindurch ins Hier & Jetzt in mein Gesicht zurück. Er lächelte.
“Cigarim, sag’ Deinem Vater, seine Tochter ist eine Rarität.” - und stand auf.
“Gehst Du jetzt?”, fragte ich verwirrt.
“Ja… Du hast mir einen wunderschönen Traum geschenkt. Dafür danke ich Dir.”
“Einen Traum… Aber wie heißt nun das Stück von Chopin? Gehst Du jetzt wirklich?”
“Ich weiß es nicht, ich höre es nur jede Nacht vor dem Schlafengehen. Und ja: Ich gehe jetzt.”
“Ja, aber Du wolltest noch sagen, warum mich niemals jemand zu schätzen wissen wird!”
“So ist es. Schätz’ mir den Wert eines unbezahlbaren Diamanten. Und dann noch, wenn er ungeschliffen ist.”
“Kann ich nicht.”, antwortete ich.
“Siehst Du?”, lächelte er.
Ich stand dann auch auf. Er nahm meine Hand, küsste sie kurz auf die Innenflänche, legte sie auf seinen Kopf, lächelte mich dabei an und ging.
Er schaute kein einziges Mal zurück. Kein einziges Mal.
Es war furchtbar. Furchtbar schön.
Ist Befreiung nicht etwas Wunderschönes? Ich saß da, schlürfte an meinem Frappucino Strawberry und schaute Imi mit großen, aufmerksamen Augen an, während sie von der ägyptischen Sprache redete und sich nach ihr sehnte. Ich erklärte ihr wildgestikulierend, dass wir uns einfach selber da draußen in der weiten Welt das holen werden, was uns heute noch fehlt - und sie gab sich damit zufrieden.
Der Weihnachtsmarkt war zu verlockend. Die Gegenstände glitzerten und funkelten - und sie wusste, wir würden sinnlos zugreifen, wenn unsere vernünftigen Männer nicht dabei sind - also zog sie mich weg. Wir tauschten unsere Mäntel. Mir ist immer so warm - und sie lief mit Schal rum. Die Menschen. Mal lächelten sie, mal schauten sie grimmig - so wie es sich gehörte. “Auch ohne Rosa-Rote-Brille kann das Leben schön sein”, dachte ich noch zufrieden.
Dann in der Mayerschen Buchhandlung. Große, orientalisch-samtig-schauende Tagebücher mit großen, funkelnden smaragdähnlichen Motiven. Iman zog mich wieder weg. “Lass’ uns lieber in den 2. Stock, Sherry.” - Ich folgte ihr, denn ich konnte widerstehen. Ich führe nämlich (leider) kein schriftliches Tagebuch mehr. Im 2. Stock angekommen sahen wir das selbe Wunder, nur zudem noch in anderen Farben. Es waren dicke, kleine, wunderschön funkelnde Notizkalender im selben Stile wie die Tagebücher im Erdgeschoss.
“Scheiße, was ist das denn…?”, sagte ich nur und griff zu und streichelte es. Imi sah mich so an, als seien wir in Schwierigkeiten. Lange bewunderten wir diese Bücher, suchten uns die Schönsten aus, während wir floskelhaft niederprasselten, dass wir uns die Notizkalender nicht holen würden, da sie zu teuer seien. Doch wir gingen mit ihnen schnurstracks zur Kasse, zahlten, schauten die Kassiererin skeptisch an, weil sie unwürdig mit ihnen rumhantierte und gingen raus an die frische Luft.
“Nicht in die Tasche tun, Sherry! Lass’ sie in dem Tütchen und halt’ sie in der Hand. So ist besser.”
Nun bin ich zu Hause, es ist spät - und die Übersetzung von Flaubert gefällt mir irgendwie nicht. Ich denke an kleine, gepflegte Hände, die an einem großen Schatz rumblättern, einen schwarzen Mantel, der mir viel besser steht, als mein Eigener und der nicht zu warm ist, an Imi’s Urteil über den All-You-Can-Eat-Chinesen am Dom, an die Jazz-Music im Starbucks - und bin schmerzhaft dankbar für noch jeden so kleinen Moment, der mich die schreckliche Zeit aus der anderen “Welt” vergessen lässt.
Wir nahmen uns noch vor, im Jahr 2007 ganz viele, schöne Tage zu verleben, damit wir unser zauberhaftes Notizbuch mit würdigen Fragmenten unserer Erlebnisse füllen können, so mein geliebter Gott es will.
Das Buch war sehr interessant und hatte einige Aspekte über die menschliche Seele, die genial analysiert worden sind. Ich muss sagen, dass es nicht Dorian Gray war, der mich über Maßen faszinierte, sondern auch dieser arrogante, gleichgültige, zynische Lord Harry, der es auch war, der Dorian Gray im Grunde “befleckt” hat mit seiner Weltsicht. Er impfte ihm sehr bewusst gewisse Gedanken in den Kopf, um an Dorian Gray, dessen außergewöhnliche Schönheit & Unschuld er als sehr guten Ausgangspunkt für seine psychologischen Analysen sah, genussvoll beobachten zu können.

In “Das Bildnis des Dorian Gray” geht es also um einen jungen Mann, der von einem Künstler leidenschaftlich portraitiert wird und in seinem Hause auf Lord Harry trifft, der ihm sagt, dass Schönheit & Jugend
alles sei, was das Leben ausmacht und lebenswert mache. Alles Andere sei nur Elend und unerträglich.
Der naive und ängstliche Dorian Gray rief dann just in einem Anflug aus Verzweiflung den Wunsch aus, dass dieses wundervolle Portrait doch altern möge statt seiner. Und wie unfair doch das Leben sei.
Als Dorian das erste Mal seine Seele befleckte, indem er das Herz eines Mädchen brach, entdeckte er schreckerfüllt eine Veränderung auf seinem Portrait - einen seltsamen, grausamen Zug um seine Lippen. Da erkennt er, dass das Portrait altert & seine Seele widerspiegelt und er jedoch weiterhin jung und rein aussieht.
Ein Buch über die menschliche Seele, seine Triebe, seine verzehrende Leidenschaft für die Schönheit und die Sünde. Ein Buch, das erst alle Moral und Tugend verwirft und sie als nichtig erklärt und am Ende aber doch zeigt, wie nötig dieses Gebilde für den seelischen Halt und den Frieden ist. Es zeigt, dass der Mensch weder mit der Grenzenlosig- und Maßlosigkeit, noch mit Struktur- und Regellosigkeit, noch mit dem Wissen um die eigene Ewigkeit zurechtkommen kann.
Es gibt viele fesselnde Gespräche, die einen erst empören - gerade wenn Lord Harry beteiligt ist und seine sehr interessante und zynische Sicht der offenbart. Fesselnd und unbedingt lesenswert. Man kommt bei dem Buch aus dem Staunen nicht mehr raus.