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Mai, 2009
Belangloses
Es würde viel zu berichten geben, wenn ich zum berichten käme. Deshalb berichte ich jetzt einfach, dass zwar theoretisch viel News-Stoff vorhanden ist (zumal ich ja seit Ewigkeiten nicht mehr wirklich schreibe, zumindest nicht hier), aber ich zu nichts mehr komme. Deshalb erzähle ich mal Belangloses. 
 
Peyman hat mir jetzt ein winziges, hübsches, schneeweißes Diktiergerätchen gekauft, weil ich inzwischen in den Vorlesungen sitze und Hausaufgaben erledige oder für anstehende Prüfungen lerne, anstatt zuzuhören, aber wegen der Anwesenheitspflicht eben anwesend sein muss. Um die Vorlesung dann doch irgendwann zwischen der Pforte der Wachheit hin zum süßen Schlaf hören zu können, habe ich jetzt Madame Noghli mit Stöpsel und MP3 Player Specials an meiner Seite. Als er damit ankam, die Hübsche aus ihrer Packung holte, strahlte ich über beide Ohren aber zeigte ihm auch gleichzeitig den Vogel mit der bedeutenden Frage: “Wie bitte soll das winzige, hübsche Ding in einem stinkenden, lauten Vorlesungssaal die dünne, piepsige Stimme der Dozentin aufnehmen?” “Das geht schon. Wart’s ab. Versuch’s gleich morgen.”  
 
Gesagt, getan. Es klappt. Ich glaube, ich habe sogar den schleichenden Furz eines Kommilitonen drauf. Man hört regelrecht, wie er sich Mühe gegeben hat, den lauten Furz in einer komplexen Muskelentspannungsakrobatik (immer nur ein bisschen, aber bloß nicht zuviel loslassen) sanft rausgleiten zu lassen und nicht mit vollster Durchschlagkraft wie es sonst Männer gerne tun. Soll ich weiter erzählen? Nicht? Na gut. 
 
Etwas Witziges ist heute passiert, und ich würde endlich gerne wissen (nach ungefähr 100 solcher Fälle), wie man soetwas erklären kann: Ich habe eine Kommilitonin, die mir sympathisch ist, aber mit der ich eigentlich überhaupt nichts zu tun habe, zumal wir jetzt im 2. Semester keinen einzigen gemeinsamen Kurs haben. Ohne mich mit ihr in diesem Semester unterhalten zu haben, träumte ich am Wochenende von ihr. Im Traum war sie hochschwanger. So penetrant, wie ich nun mal bin, sehe ich sie heute in der Uni, gehe auf sie zu, grüße sie und sage ihr:  
 
“Ich habe am Samstag von Dir geträumt.” 
“Echt? Von mir? Was denn?” 
“Dass Du hochschwanger bist.” 
 
Die Kommilitonin wird blass. Ich schaue sie verstört an. Sie schaut verstörter zurück. Reißt die Augen auf, formt ihren Mund zu einem o, ich übernehme den “Dialog” und sage etwas sehr Intelligentes wie: 
 
“Sag bloß…” 
Sie schweigt. 
“Im Ernst?”, frage ich laut. 
Sie nickt. 
“Woher weiß ich das?”, frage ich. 
“KEINE AHNUNG WOHER WEISST DU DAS?” 
 
Ö.  
 
8-O  
 
Gute Nacht.
Persönliche Mythen
In einer kleinen Nische unseres zahlen-, formel- und experimentenlastigen Psychologiestudiums mit all den steril-wissenschaftlichen Lehrbuchabbildungen von sämtlichen Gehirnen, Augen, Ohren, Synapsen und Neuronenfeuern, gibt es ein winziges, kleines Seminar mit einem wohl großen Professor, der uns wieder zu den eigentlichen Anfängen der Psychologie bringt - nämlich der Geburt aus der Philosophie - und uns das gestresste Studium versüßt. Ich durfte dieses Seminar noch nicht besuchen, doch gehört habe ich viel davon. Und so, wie es das Glück wollte, suchte ein Kommilitone eine dringende Tauschmöglichkeit mit meinem “Gedächtnispsychologie”-Seminar - und voilá: Ich stand da, bereit, glücklich und interessiert an diesem Geschäft und schlug sofort zu. 
 
Gleich werde ich das erste Mal hingehen. Mein Referatsthema weiß ich jetzt schon: “Persönliche Mythen”. 
 
“Jeder Mensch ist ein Geschichtenerzähler.” Wir erzählen unsere Geschichte, um Erlebtes in Worte zu fassen - niederschmetternde sowie großartige Geschehnisse in eine Art selbstgebastelte Geschichte zu fügen, damit diese komplexe Welt und die vielleicht sinnlosen Fügungen des Lebens einen schicksalhaften Sinn ergeben. Der Mensch will sich verstehen, seinen Werdegang in Relation zu den Gesetzen der Welt als großartig oder auch sinnvoll betrachten. Der Mensch will sich nicht als statistisches Zufallsereignis betrachten, der “dieses und jenes” erlebt hat, weil die Statistik nun einmal sagt, dass irgendwer es erleben musste und er eben zufällig (d.h. ohne Sinn und Zweck) an der Reihe war.  
 
Wir wollen uns festigen, unseren Platz im Weltgeschehen als unersätzlich und sinnerfüllt betrachten. Uns selbst eine wichtige Aufgabe zuschreiben, uns eingestehen, dass wir individuell, besonders und bedeutungsvoll sind in unserem Dasein. 
 
Aufgrund all dieser Wünsche, entstehen in einem vorbewussten Zustand unsere persönlichen Mythen. Sie leiten sich her über Vorbilder in der Kultur (oder kulturelle Mythen) und individuelle Vorbilder (meine waren z.B. Xena, Wonderwoman und andere Superheldinnen). Persönliche Mythen werden gewürzt mit einem Lebensmotto. Sie werden angepasst an neue Handlungs- und Verhaltensweisen oder diese werden an das eigene Mythos angepasst (auf Kosten der Wahrheit natürlich), damit wir weiterhin ein Gefühl von Konformität mit uns und unserem Identitätsgefühl haben. Und vor allem: Mythen sind der Soundtrack zu unserem leben und bestimmen den Weg, den wir gehen in einem hohen Maße, ohne dass wir es merken. 
 
Als damalige Xena-Bewundererin hätte ich es niemals geschafft, einer Person, die gerade in Schwierigkeiten war und sich einigen körperlich aggressiven Gegnern ausgeliefert sah, einfach weiterzugehen. Nein, “todesmutig”, wie Xena es war, ging auch ich mit leicht schnaufender Nase und schnellem Schritt ins Geschehen rein und zeigte eine unerschütterliche Selbstsicherheit mehreren, männlichen - wenn auch pubertären - Gegnern gegenüber und ging nicht aus der Situation raus, bevor das “Opfer” nicht gerettet war. So einfach ging es. Ich war glücklich und völlig konform mit meinem Mythos, also mit mir selbst und meinem Weltbild und dem Konstrukt dessen, was gut war und böse war - und konnte ruhig schlafen. 
 
Heute, zehn Jahre später, als verheiratete Frau, scheine ich nun andere Leitfiguren in mir zu tragen (oder zusätzliche). Ich habe sogar innerhalb kürzester Zeit das Kochen gelernt, und das nicht nur so halbwegs gut, sondern so, dass ich meine Großmutter noch nie stolzer gesehen habe. Einige Mythen sind zerstört, einige leben weiter (Xena lässt grüßen), auch wenn nur in seltenen Situationen. Schränke und Möbel bin ich z.B. nicht mehr bereit, zu tragen, nur um es mit den männlichen Parts trotzig aufzunehmen. Ich lasse sie hilflos und augenklimpernd die Arbeit machen. Doch die Füße jucken noch immer, sobald ich einen Fußball sehe, also spiele ich noch immer mit dem Ball, jongliere, sofern es meine inzwischen rudimentären, aber trotzdem noch ausreichenden fußballerischen Fähigkeiten zulassen, mit dem Ball und schüchtere Jungs ein. (Haha) 
 
Persönliche Mythen verändern sich, denn gerade in unserer Zeit verändern sich auch ständig und in schwindelerregender Dynamik die Anforderungen. Das Thema ist wundervoll, vielschichtig und weniger wissenschaftlich, aber gerade deshalb ein Nährboden für viele, kreative Gedanken und vor allem für Selbstreflexion und Neubewertung aller Aspekte unseres Selbstbildes. 
 
Ich muss jetzt los und den großen Professor besuchen, der es irgendwie hingekriegt hat, sein Seminar in den Bereich Kognitive Neurowissenschaften/Wahrnehmung/Psychophysik reinzuschleusen. Das muss man erstmal schaffen. Alle Achtung.  
 
Heute werde ich ihn nach seinem persönlichen Mythos fragen.
“Tarof”: Persisch ist meine Muttersprache - aber ich verstehe kein Wort!
“Wenn Sie nächsten Freitag kommen würden, würde ich mich sehr freuen, Giti Khanum (Frau Giti)”, sage ich mit freundlicher Stimme, obwohl ich innerlich vor Wut am platzen bin. 
 
“Nächste Woche ist schlecht, da sind wir schon eingeladen”, tönt es zuckersüß aus dem Hörer gerade heraus in mein genervtes Ohr. Gutgläubig - und der rhetorischen Feinheiten der persischen Konversation nicht wirklich habhaftig (sie waren mir einfach zu kompliziert) - schaue ich gehetzt in meinen Notizkalender, um einen anderen freien Tag für diese “Pflichtveranstaltung” zu suchen.  
 
Warum ich mir das überhaupt antue, werde ich mich erst später fragen, doch die Antwort kenne ich schon: Ehre, Pflicht, das Wahren des Gesichtes. Es ziemt sich für eine Iranerin einfach nicht, der Pflicht auszuweichen, nur weil der potenzielle Gast mir nicht sonderlich wohl gesonnen ist und vor ein paar Monaten noch versucht hat, Unruhe in meiner Familie zu stiften, weil sie sich durch irgendein falsches Wort im falschen Moment beleidigt gefühlt hat und daraus eine unendliche Geschichte geflochten hat. 
 
“Und am Samstag?”, höre ich mich selbstverständlich fragen. “Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie uns am Samstag zum Abendessen die Ehre Ihrer Anwesenheit erweisen würden.” - und verdrehe dabei meine Augen über meine eigene, unerträgliche Verlogenheit.  
 
Schon sehe ich in meinem geistigen Auge Großmutters Augenbraue zuckend hochgehen und ein vehementes “Naaa, Azizam…” (Nein, mein Liebling) sagen. “Yadet bashe, Mehmun habibe khodast!” (”Vergiss nicht, der Gast ist Gottes Liebling.”) “Du musst Deine Pflicht erfüllen, egal, was vorgefallen ist. Sie sollen sehen, dass wir uns von soetwas nicht verändern lassen und Gesicht und Höflichkeit wahren, weil wir ehrenwerte Menschen sind.” 
 
Ich seufze. Hat Oma nun Recht oder nicht? Was ist wichtiger: Ehrlichkeit und Offenheit oder die Erfüllung traditioneller Pflichten? Während ich noch grübele, fällt mir ein, dass ich immer noch auf die Antwort Giti Khanum warte. 
 
“Samstag? Hm. Das weiß ich noch gar nicht. Ich werde meinen Mann fragen, ob wir da nichts vorhaben, ich werde Sie anrufen und Bescheid geben.” 
 
“In Ordnung, so machen wir das.”, antworte ich einverstanden, als hätten wir soeben eine verbindliche Vereinbarung getroffen. Und während ich tatsächlich über eine Woche auf ihren Anruf warte, “übersetzt” mir meine Oma in einem Gespräch ganz nebenbei, dass die Antwort, die ich am Telefon erhalten hatte, eigentlich eine klare Absage ist. Schockiert, aber doch nicht wirklich überrascht über meine Unfähigkeit, soetwas richtig zu deuten, stelle ich wie so oft fest, dass ich in einer rein iranischen Gesellschaft ohne “Übersetzer” vermutlich gegen sämtliche Wände laufen würde. 
 
Wie kann es sein, dass persisch zwar meine Muttersprache ist, aber ich Vieles nicht verstehe? Ich habe keine Antwort darauf und zerstreue diese Frage recht schnell. 
 
Zwei Wochen später. Das Telefon klingelt und ich werde - als Zeichen der Großzügigkeit von Giti Khanum - unschuldig, freundlich, selbstlos und herzlich eingeladen. Diese Einladung ist keineswegs eine freundliche Geste - habe ich gelernt - sondern dient eher dazu, mir zu zeigen, dass sie “nach allem, was ich ihr angetan habe”, trotzdem ein so “großes und reines Herz” hat, dass sie mich einlädt. Würde ich hingehen, sie würde gerade mich besonders aufopferungsvoll bedienen und verwöhnen wollen und ihren Bekannten zuzwinkern, die sie raunend bewundern würden ob ihres reinen, guten Herzens, da sie alle schon von dem, “was ich ihr alles schon angetan habe”, wüssten - wahrscheinlich in allen dramatischen, abenteuerlichen Ausführungen die es gibt. “Nein, danke!”, denke ich. Oh nein, sage ich. 
 
“Bitte?”, fragt sie nach. 
 
“Nein, danke.”, wiederhole ich mich und versuche mich aus dem konventionell falschen Verhalten rauszumanövrieren. Mein Gehirn läuft auf Hochtouren, meine Wangen werden rot, ich überlege, wie ich das noch retten kann und was meine Oma wohl tun würde… Doch dann werde ich wütend und werfe das Handtuch. 
 
“Ich möchte nicht kommen. Immerhin sind Sie auch nicht zu uns gekommen. Sie haben noch nicht einmal angerufen wie verabredet, um mir bescheid zu sagen, ob Sie nun kommen und wann Sie nun kommen. Ich mag keine Ungenauigkeiten. Ich finde klare Fragen und Antworten angenehmer. Und ich finde es viel besser, wenn wir uns streiten würden, anstatt uns freundlich anzulächeln und Tarofs (Höflichkeitsfloskeln) zu verteilen, aber trotzdem zu verachten. Wollen Sie denn wirklich, dass ich zu Ihnen komme?” 
 
“Wie können Sie soetwas sagen? Was habe ich Ihnen denn getan, außer Ihnen Liebenswürdigkeit entgegen zu bringen? Ich lade Sie doch ein - aus tiefstem Herzen - natürlich möchte ich Sie hier haben, sonst würde ich Sie doch nicht einladen. Ich bin kein Tarof-Mensch, müssen Sie wissen.” 
 
Ich verdrehe die Augen. Ich glaube, sie hört das sogar, denn ich höre ihr Entsetzen. Ich atme tief durch und antworte mit ruhiger und nicht unfreundlicher Stimme: 
 
“Ich komme nicht. Ich sage hiermit offiziell ab.” - Ich höre meine Oma empört aufschreien “Azizam! Liebling! Sag’ ihr wenigstens, Du seiest krank, Du hättest die Grippe, einen Unfall gehabt, einen Pickel oder sonst etwas, aber doch nicht die Wahrheit! Das gleicht einer Beleidigung!” Ich stottere innerlich, entscheide mich dennoch wieder für meinen Weg und füge hinzu: 
 
“Ich sage ab, weil ich möchte, dass wir uns vorher einmal richtig aussprechen. Warum sollen wir einander etwas vormachen? Es sind doch gewisse Dinge zwischen uns passiert, jeder redet darüber! Wäre es nicht besser, einander irgendwann einzuladen, ohne mit den Zähnen zu knirschen?”  
 
Sie stellt sich dumm: “Was soll denn zwischen uns passiert sein? Wer erzählt denn etwas? Ich hab’ Sie sehr gern. Sehr, sehr gern und ich möchte, dass Sie uns die Ehre erweisen.” Ich überlege kurz und entscheide mich bei der Sinnlosigkeit dieses Gesprächs einfach für Omas Version: 
 
“Sie haben ja Recht, man sollte nicht jedem, der redet, glauben. Ich würde sehr gerne kommen, aber ehrlich gesagt, ich habe eine Magen-Darm-Grippe, die noch mindestens eine Woche ansteckend ist. Das möchte ich Ihnen und Ihren Gästen vorenthalten.”, lächle ich gequält. 
 
Mit dieser Lüge scheint mein Gegenüber nun endlich glücklich zu sein. Sie sagt, wie sehr sie das bedaure, wünscht mir gute Besserung und spricht ihre Hoffnung aus, mich bald - nach meiner Genesung - wiedersehen zu dürfen. Ich bestätige ihr, dass es so sein wird und verabschiede mich freundlich. Ich lege auf und merke, wie anstrengend und kräftezehrend dieses Gespräch für mich war. “Es ist zwecklos”, denke ich. Ob es mir passt oder nicht, die persische Sprache allein reicht nicht aus, um all diese Feinheiten immer richtig zu verstehen. Vor allem die ältere Generation - die, in der all die alten gesellschaftlichen Konventionen fest verankert sind - gibt mir manchmal Rätsel auf.  
 
Doch auch diese Generation ist es, die besonders liebenswert und weise ist. Die stolz und bescheiden zugleich sein kann. Die, die die besten und spannendsten Geschichten erzählt und uns mit ihren festen Wurzeln wieder zurückbringt. Vielleicht missverstehe ich Tarof - wie viele unserer jüngeren Generation auch - indem ich ihm einfach nur die Eigenschaft der Unehrlichkeit zuweise. Vielleicht ist Tarof aber viel mehr, vielleicht hat sie ihren Ursprung aus der edlen Absicht, auch seinen “Feinden” Respekt und Gastfreundschaft erweisen zu wollen, damit niemals alle Brücken zurück zu einem möglichen Frieden in Zukunft abgerissen werden. Vielleicht halten diese festen Konventionen Menschen zusammen, die im ersten Anflug von Wut und Hass, schon längst auseinandergerissen wären und nie wieder einen Weg zurück zueinander gefunden hätten, gäbe es da nicht Tarof. Vielleicht ist Tarof für eine so vielschichtige und vielseitige Gesellschaft wie die von Iran wichtig, um auf einer Ebene miteinander reden zu können, die uns verbietet, trotz so verschiedener Meinungen und Interessen, trotz des zu groß geratenen Stolzes und der Rechthaberei, Grenzen des Anstands zu wahren. Tarof ist viel mehr als eine Höflichkeitsfloskel. Richtig angewandt, rettet sie nicht nur das eigene Gesicht, sondern das Gesicht aller Beteiligten. Falsch angewandt, dient sie zur Unklarheit, Lüge, Verwirrung und noch mehr Abneigung. 
 
Ich sehe meine Oma zufrieden nicken. “Diese Regeln sind wichtig, Azizam. Sie wahren das Gesicht, indem sie bewirken, dass wir nicht zuerst aus Wut und Hass handeln, sondern diese Gefühle unter der Höflichkeit brodeln lassen, bis sie durch unseren eigenen Anstand besänftigt werden. Diese Regeln sind wichtig, mein Liebling. So sind Iraner, musst Du wissen.”