“Shekamu” ist das persische Wort für Menschen, die sehr gerne essen und den Akt des Essens bis zum Umfallen genießen. “Shekam” bedeutet “Bauch”. “Shekamu” kann man übersetzen mit “bauchmäßig, bauchtechnisch, bauchig”. Wir sprechen es aber “Shikamu” mit “i” aus, ich wollte dennoch die richtige Schreibweise mal geäußert haben. Wenn ich also sage, dass ich shekamu bin (man kann das Wort übrigens als Nomen “ein Shekamu” oder auch als Adjektiv “Sie ist shekamu” beutzen), dann meine ich damit im Grunde, dass ich ein Mensch bin, der sehr bauchmäßig oder bauchbezogen denkt, lebt und genießt. Meine ganze Familie besteht also aus Shekamus. Wir essen, weil wir das Essen lieben, weil es uns beruhigt, weil es uns aufpeppt, weil es uns auch mal den Frust nimmt – und weil es das Leben lebenswerter macht. Ich kann mit meiner Cousine Dada zum Beispiel stundenlang über’s Essen reden. Uns wird in keinsterweise auffallen, dass das Thema nur Essen ist, weil es das Wort “nur” in Bezug auf “Essen” gar nicht gibt.
Was ich sagen wollte ist: Ihr könnt Euch gar nicht vorstellen, wie verdammt schwierig es war, als Shekamu diese Leckerleien geduldig abzufotografieren und den Ess-Impuls zu kontrollieren. Meisterleistung, sage ich Euch. Also die Impulsunterdrückung, nicht das Bild. Und gibt es überhaupt ein leckereres Getränk als eiskalte Milch? – Nein! Guten Appetit beim Anschauen.
