Posts Tagged ‘Essen’

Uns schmeckt es echt so lecker, dass wir uns da reinlegen könnten. Wir Iraner essen mehr Reis, aber keinen Bulgur oder Couscous. Ich glaube, der Bulgursalat ist eigentlich arabischen Ursprungs. Die Türken haben das etwas mit ihren eigenen Gewürzen frisiert. Beide Varianten schmecken wirklich gut, und die Rezepte zu beiden findet ihr unter “Weiterlesen”. Die Araber halten es da etwas milder und einfacher. Als Vorspeise oder Beilage für die persische Küche passt die arabische Variante besser. Außer bei Gerichten, in denen wir mit Tomaten, Tomatensaft, Tomatenmark kochen – da passt die Türkische besser zu. Guten Appetit!

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20.08.2011, 15:58
Green Pasta

Das Rezept für die Green Paste habe ich aus Inas Blog. Ich habe es etwas abgeändert. Statt Sahne habe ich Creme Fraiche genommen – und das nächste Mal werde ich statt Schrimps mal gebratene Hähnchenfiletscheiben ausprobieren. Peyman und mir hat das wirklich gut geschmeckt. Ich koche im Moment ein paar sehr einfache Gerichte nach, um eine gute Sammlung zusammen zu stellen. Persisch werde ich nur noch am Wochenende kochen, weil das mit sehr viel Aufwand verbunden ist. Und da wir beide einen vollen Tagesablauf haben, wird das immer schwieriger. Falls jemand von Euch noch ein paar tolle Rezepte hat, die er auch selber ausprobiert hat, bitte her damit.


Das Rezept für diesen Kuchen habe ich von Ina’s Heart Food. Danke an dieser Stelle. Wenn Ihr das nachbacken wollt, klickt rüber und legt los. Ist überhaupt nicht schwer, gar nicht frustrierend und klappt alles beim ersten Mal super. Am Wichtigsten ist aber, dass Ihr es wirklich auskühlen lasst und es nicht einmal esst, wenn es noch minimal warm ist, sonst ist der Kuchen viel zu süß. Wir haben es vorgestern zum Frühstück gegessen, nachdem es die ganze Nacht im Kühlschrank war. Mit kalter Milch. Einfach lecker. Viel Spaß und Nushe jan! (Guten Appetit auf persisch!)


09.07.2011, 13:58
Shekamu

“Shekamu” ist das persische Wort für Menschen, die sehr gerne essen und den Akt des Essens bis zum Umfallen genießen. “Shekam” bedeutet “Bauch”. “Shekamu” kann man übersetzen mit “bauchmäßig, bauchtechnisch, bauchig”. Wir sprechen es aber “Shikamu” mit “i” aus, ich wollte dennoch die richtige Schreibweise mal geäußert haben. Wenn ich also sage, dass ich shekamu bin (man kann das Wort übrigens als Nomen “ein Shekamu” oder auch als Adjektiv “Sie ist shekamu” beutzen), dann meine ich damit im Grunde, dass ich ein Mensch bin, der sehr bauchmäßig oder bauchbezogen denkt, lebt und genießt. Meine ganze Familie besteht also aus Shekamus. Wir essen, weil wir das Essen lieben, weil es uns beruhigt, weil es uns aufpeppt, weil es uns auch mal den Frust nimmt – und weil es das Leben lebenswerter macht. Ich kann mit meiner Cousine Dada zum Beispiel stundenlang über’s Essen reden. Uns wird in keinsterweise auffallen, dass das Thema nur Essen ist, weil es das Wort “nur” in Bezug auf “Essen” gar nicht gibt.

Was ich sagen wollte ist: Ihr könnt Euch gar nicht vorstellen, wie verdammt schwierig es war, als Shekamu diese Leckerleien geduldig abzufotografieren und den Ess-Impuls zu kontrollieren. Meisterleistung, sage ich Euch. Also die Impulsunterdrückung, nicht das Bild. Und gibt es überhaupt ein leckereres Getränk als eiskalte Milch? – Nein! Guten Appetit beim Anschauen.

07.07.2011, 19:06
Lieblingssnack

Wenn wir mal nicht warm essen, machen wir uns am Liebsten Mozarella und Tomaten auf Toast. Vorher natürlich mit Olivenöl und Balsamico Essig getränkt und gut gewürzt. Normalerweise gibt’s dazu noch frisches Basilikum oder einen Pesto-Aufstrich. Ich liebe das, und hab’ danach auch nie das Gefühl, mich überessen zu haben.