Posts Tagged ‘Freundschaft’
27.01.2012, 09:37
Geschützt: Herzgeschenke

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24.01.2012, 09:42
Hier für Jetzt

Lass uns ehrlich sein. Öffne deine Augen ohne die schon vorgedachte Silhouette, die du zu sehen erwartest. Lass uns offen sein, lass mich sein. Vergiss, was du erwartest, ich will, dass du siehst, wer ich wirklich bin. Was auch immer ich bin. Denk’ nur kurz nicht an den, der du bist. Entdecke die Welt ohne Vorwissen, und du wirst dich auf die Wiese werfen und liegen und träumen wie ein berauschtes Kind. Zähl’ nicht die Zeit, sie hat keine abgetrennten, kleinen Minuten, Sekunden und Stunden. Siehe, wie sie wirklich ist. Ein Fluss ohne Anfang, ohne Ende, ohne Richtung und mit einem geheimen Wissen über das Nichts. Wir wollen mit der Sonne verstecken spielen, in der Hoffnung, unsere Nacktheit sei nur eine Illusion, die wir vergessen können. Vergiss stattdessen lieber all die Bekleidung, all die Vorhänge und all die Wände. Wir Menschen ähneln einander zu sehr, als dass wir uns verheimlichen könnten. Selbst, wenn wir verschwinden würden. Sei kein Gast mehr, sei der Bewohner meiner Seele. Mir ist egal, wenn ich das Ich vom Du nicht mehr unterscheiden kann. Warum auch, wenn unsere Essenz eh vom selben Nektar ist? Warum auch, wenn Fleisch und Blut überall gleich sind? Sei da, mit mir. Nicht für immer. Doch für jetzt, bleib’ hier.

09.01.2012, 01:23
Geschützt: Manchmal …

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Okay, ich trau’ mich jetzt zu veröffentlichen, was heute morgen um fünf Uhr entstanden ist. Ohne das Lied zu hören, kann man’s nicht lesen. Der Rhythmus muss davon vorgegeben werden, sonst wirkt es nicht.

❊❊❊

❊ Josh Vietti – Street Violin ❊

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Ich wippe, ich tanze, ich wippe, ich tanze. Ich wippe deinen Beat, ich wippe deinen Beat, ich tanze die Weisheit deiner Generation gegen alle Wände hinein. Bringe Sauerstoff zum explodieren, die Luft, sie atmet meine Energie in sich hinein und lässt Epilepsien sedierend sein, weil kein Mensch hier weiß, was echte Krämpfe sind, packe ich das Kind (in uns) und schüttel es zum Beat. Ich wippe, ich tanze, ich wippe, ich tanze. Lass uns wippen, lass uns hippen, lass uns zum Beat der Violine die Welt verlieren und all die versengten Tage auf einem Schlag von unser’n Sternen klauen, ihnen ihr Licht nehmen und unsere Seelen an diesem Verbrechen verlieren. Hörst du die Beats, hörst du sie schlagen, ich will dabei sein, wenn sie aus mir mein Ich zerreißen. Hörst du die Beats, wie sie mich jagen, damit ich frei sein kann, frei von all den Gedanken, all den Morgenfragen, all dem Nachtschweißbaden, all den Kriegsverbrechen, all den Lebenssäften und den Liebesklagen?

Ich wippe, ich tanze, ich wippe, ich tanze. Lass meinen Kopf seinen Schädel zerbersten, lass den Vogel seinen Käfig sprengen, lass mein Herz im gleichen Takt wie den Puls von Mutter Erde Blut und Sauerstoff pumpen. Lass mich frei, ich wippe, ich tanze, ich wippe, ich tanze, weil alles stirbt, außer die Bewegung, die’s mein. Hörst du den Beat, er frisst die Gitter unserer Gedanken, den schwarzen Dunst unserer vergrabenen Zukunft, er peitscht uns nach draußen, damit wir tun, wozu wir geboren sind: Nämlich Leben und Tanzen. Wippen und Tanzen. Fühlen und Tanzen. Ja, ja, ja, ja! Gib’, was du nicht hast und ich werd’ dich entführen, von dir selbst nur weg, nur weg, dich führen, von dir selbst nur weg. Zu mir, zu mir, einem mir, das nicht mehr sich selbst gehört. Und was bindet, wenn niemand mehr gebunden ist? Die reinste Form der Liebe, nur die reinste. Denn sie ist ungebunden und ungebunden ist unbegrenzt und unbegrenzt ist Alles und Alles, das sind wir. Die reinste, so edel wie der Stoff, den du dir durch die Adern jagst, wenn du mit Beats jonglierst und am Ende sie es sind, die dich jonglieren. So rein wie das Weiß, das deinem Leben bis zum Abgrund folgt, so wahr wie ein Kreis, der nach sich selbst sucht und die Unendlichkeit entdeckt, so verloren wie Hachiko, wenn es auf sein Herrchen am Bahnhof wartet bis zu seinem Tod. Ja, ich wippe, ich tanze, ich wippe, ich tanze. Vergiss dein Herz, lass es dort vor sich hin schlagen, sich selbst verjagen, nach Fragen fragen und die Antworten versagen. Was wir brauchen, hat nur der Beat, keine Herzen, keine Regeln, kein Gewissen und erst recht nicht irgendein göttliches Wesen.

10.12.2011, 09:53
Nehmen und Nehmen

In Zeiten, in denen man aufgeteilt wird zwischen innerer Welt, äußerer Welt, Arbeitswelt, Freizeitwelt, Studiumwelt, Ehewelt, Familienwelt, Freundschaftswelt und virtueller Welt, sind die eigenen Kräfte abgezehrt, die seelischen Ressourcen knapp. Die eigenen Grenzen zu achten, das ist wichtig. Zu erkennen, dass man die Asymmetrie einer Freundschaft nicht mehr weiterführen will, das ist nicht nur richtig, sondern notwendig. Zu entscheiden, dass man sich nicht mehr anbietet, um als Stütze und als Sprungbrett zu dienen, ohne etwas Annäherndes an Energie zurück zu bekommen, das scheint treulos, aber es ist an der Zeit. Das Kapitel zu schließen, vielleicht mit einem Gespräch, aber ohne Vorwürfe und Streit, das mach’ ich dann heut’. Und das, was in mir übrig bleibt, zu sammeln und nur noch auf jenen Boden zu säen, der sich befruchten lässt und ab und an auch zurück lächelt, das mach’ ich auch. Die Zeit ist dazu da, um sie nutzen. Und die Liebe ist kein Einwegtunnel, sondern ein Tanz zwischen mehreren Energiefeldern, die einander in der Freude küssen und im Ernst stützen. Das nennt sich Geben und Nehmen. Nicht Geben und Geben oder Nehmen und Nehmen. Und hier steht jetzt ein Punkt.

06.12.2011, 11:20
Geschützt: Das Leben in uns

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