Du bist unglaublich, Frau… Hör’ nie auf damit.
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24.05.2010, 00:39
Bahar
Du bist unglaublich, Frau… Hör’ nie auf damit. 29.04.2010, 01:37
Wenn Verzweiflung sich in Hass verwandelt
Deutschland „liebt“ (und hasst) DSDS. Und das hat weniger mit Dieter Bohlen oder seinem „musikalischen Genie“ zu tun, als vielmehr mit der Tatsache, dass man live bei der musikalischen – und was uns vor allem interessiert – der Persönlichkeitsentwicklung der Kandidaten dabei sein kann. DSDS ist erfolgreich, weil die Zuschauer das Gefühl bekommen, am Entstehen einer neuen Lebensgeschichte maßgeblich mitbeteiligt zu sein. Der Zuschauer hört und schaut (hin), der Zuschauer will, der Zuschauer entscheidet, der Zuschauer siegt – und mit ihm sein Superstar. Dass Dieter Bohlen durch stark tendenziöse Kritik, die Bevorzugung gewisser Kandidaten (bzw. optimaler Geldquellen) und die enorme Einschränkung der Song-Zuteilungen, die die Kandidaten angeblich selber aussuchen können, versucht, das Publikum massiv zu lenken, braucht hier nicht erwähnt zu werden, denn Deutschland hat diesmal gegen die Bohlen-Crew und für Mehrzad Marashi entschieden! Allen Widerständen, Beleidigungen und Kampfansagen von Menowin („Ich lass mir den Sieg nicht mehr nehmen!“) und seinen Fans zum Trotz. Die Entscheidung Jeder kennt den Moment der Entscheidung, den Marco Schreyl in alter Manier wie einen Kaugummi so sehr in die Länge gezogen hat, dass er uns Herzinfarkte in Kurzintervallen bescherte. Der Abend verlief für Mehrzad so schlecht, dass viele von uns – wie er selbst – den Sieg und seine Zukunftsträume den Bach runtergehen sahen. Nicht nur, dass die manchmal katastrophalen Texthänger und schiefen Töne seines Kontrahänten weg-gelobt wurden (und das in den Olymp der Götter und Titanen), nein: Mehrzads In-Ear Kopfhörer gaben zufällig (?) den Geist auf. Als er den wichtigsten Song des Abends („Don’t believe“) so präsentieren wollte, als würde er um sein Leben singen, hörte er nur Zuschauerlärm. Weder seine eigene Stimme noch die Musik, auf die er singen musste, war für ihn hörbar. Also improvisierte er. Er schloss die Augen, konzentrierte sich, sprach vielleicht noch ein Gebet und ging durch die lodernde Hölle. Und doch – oder gerade deshalb – kam es für ihn anders als erwartet. Bei der Verkündung des Siegers hob Menowin noch kurz sein siegessicheres Fäustchen an und ließ es abrupt wieder fallen. Mehrzads ungläubiges und um sich blickendes Gesicht zeigte ganz Deutschland, dass er nach irgendwelchen Indizien suchte, die ihm bestätigten, dass der Name, den er gerade gehört hatte, tatsächlich sein eigener war. Und seine ihn überschwemmende Familie und Freunde gaben ihm genau die Bestätigung, die er suchte. Er kam, sang und siegte. Weiterlesen… » 31.01.2008, 18:52
Die Weisen
Click: Aziza Mustafa Zadeh – Ayrilik Manche haben das Reden aufgegeben und sich dem Schweigen gewidmet. Traurig lächelnd nicken sie Dir als Antwort zu und lassen Dir Deine enthusiastischen Illusionen über das Leben, ihren Sinn und das Glück. Ihren müden Blick auf Dir ruhend, sehen sie jede Faser Deiner Seele den Tod verleugnen und jede Faser Deines Körpers vom Tod verfolgt. “Es gibt keinen Ausweg – auch nicht für gute Menschen”, sagen sie Dir schweigend. In den Gitterstäben ihrer Gedanken sitzend denken sie sich weiter “Und es gibt auch kein Gut und kein Böse.”, während Du vor Leben und Idealen weiter sprudelst. “Eines Tages”, sagen Dir ihre von allem ‘Gehabten’ befreiten Augen, “werden Deine Kampfeslust und Dein Streben nach Gutem erlischen, weil die, für die Du kämpfst, Dich mit Füßen treten und die, gegen die Du kämpfst, Dir Honig in Deinen leeren Napf gießen.” Doch Du hüpfst weiter vor Freude über all Deine sinnlosen Zukunftspläne, die jede kleine, machtbesessene Entscheidung eines Monsters an den Hebeln der Machtgeflechte mit einem Knopfdruck zerstören kann. Sinnlos redest Du weiter und merkst nicht, was Dir die Weisen sagen wollen. “Eines Tages”, sagen sie Dir mit dem Blick in die Ferne, “wirst Du froh sein, dass Du nichts mehr hast. Denn nur dann hast Du nichts mehr zu verlieren. Hänge nicht zu sehr am Leben, denn das Leben hängt auch nicht an Dir…” Doch Du willst nichts hören von all den Weisen. Die Erkenntnis dahin musst Du durch den bitteren Weg des Scheiterns jeden Tag auf’s Neue selbst bereisen. Der Weise schließt lächelnd die Augen – das sinnlose Warten hat für ihn ein Ende. So sinnlos liegend, blass und toter als ein Stein, beginnen Deine ersten Fragen, Deine ersten Zweifel und Wutgedanken. Dein Weg des Scheiterns beginnt – und dumpf ahnend erkennst Du nun, dass Dein Ende wie das Ende dieses Weisen sein wird… 25.01.2008, 19:52
~ Dein Wahn und Ich ~
(Click: Marcel Khalife – Popular Cafe) …und wie wir Hand in Hand Und Deine dunklen Augen Wie meine weißes Gewand Wie der heiße Wüstensand Und wie in den alten Geschichten Und genauso, Unsere Oase nanntest Du Unser Zukunft nanntest Du ‘Zu Hause’ Und genauso, Und so wie aller Jasminblüten Und genauso, Und genauso, …und das Gesicht, So wie in Deinem Wahne 27.12.2007, 14:34
You always save me from myself…
Ich habe soviel Musik, dass ich das Meiste im Grunde noch gar nicht gehört habe. Das hier habe ich vorhin entdeckt. Ich glaube, diese Lady hat mir den Text geklaut – oder mindestens meine Gedanken – und einfach ein Lied drauf komponiert… Unglaublich. Und wenn Du heute nach Hause kommst, hören wir das zusammen, was sie ihrem Mann gesungen hat, was eigentlich von mir für Dich gedacht war. Einwenig chaotisch, ich weiß, Schatz. Aber das kennst Du ja von mir.
Text, Design & Photos by Sherry Iranique. Copyright © 2010 Sherry Iranique. All rights reserved.
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