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Posts Tagged ‘Natur’
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23.10.2011, 10:13
Geschützt: Die Welt hinter der Welt
18.09.2011, 21:45
Träume von dir, unverletzt und schön.
Ich hatte Träume von dir. Träume von dir, wie du im Weltall neben all den Sternen und Planeten tanzen würdest, wie du sie an Schönheit überbieten und doch neckend lieben würdest. Wärst du, ja wärst du heil, unangetastet und gepflegt worden in deiner Wildheit und Ursprünglichkeit, dann wäre mein Traum wahr geworden. Was wäre aus dir geworden? Was wäre mit dir in dieser Glückseligkeit auch aus uns geworden? Wie würdest du heute in Grün, Blau, Weiß und Unendlich-Farben strahlen, ganz ohne Amputationen deiner Lebenswelten, hättest du uns nur zu der Spezies erziehen können, die wir sein sollten, um dich lieben und schätzen zu können, um dich pflegen und ehren zu können – oder hättest du uns einfach nur ausgelöscht und diese nutzlose, destruktive Spezies in seine Schranken gewiesen und Neue erschaffen? Neue, die sich von dir ernähren, wie das Säugling an der Brust seiner Mutter, ohne diese Brust zu zerbeißen und zu zerstören, so wie wir es tun, seit wir existieren. Damals, als ich ein sehr junges Mädchen war, war ich vollkommen davon überzeugt, Musik sei die Lösung all unserer Probleme. Keine Religion, keine Strafen, keine Drohungen, keine Kriege, keine Gefängnisse – sondern eine einzige universelle Melodie, die wir alle im selben Augenblick hören und erkennen würden. Im selben Augenblick der Empfänglichkeit, die der einer Frau gleicht, die Leben in ihr Schoß lassen will, die Musik in uns einverleiben und dann aus-leben würden. Was die Nachricht wäre? So genau kann ich dir das nicht sagen. Aber wenn es etwas gibt, das sie ausdrücken könnte, wäre es das abstrahierende Wort Liebe. Was hieße diese Liebe? Romeo und Julia, Leyli und Majnoon, Regina und ihr erster Freund? Nein, das nicht. Es gehörte dazu, aber es wäre nicht nur diese Art von Liebe, die ich meine, die ausreichen würde, um dir und uns all das zu ersparen, was wir dir und uns antun. Die Nachricht hätte uns beigebracht, uns erkennen lassen, dass – egal, wem wir weh tun, wen wir ausrauben, wen wir schädigen, wen wir töten, wen wir ignorieren, wen wir krankmachen, wen wir bekämpfen – es immer, immer, ausnahmslos zu uns zurückkommen wird. Dass die Natur, die Mutter Erde, Lebewesen und menschliche Gemüter immer nach Ausgleich, nach einer Gegenregulation suchen werden, um sich zu holen, was man ihnen genommen hat. Nur so, nur so entstehen Kriege, nur so entstehen Naturkatastrophen, nur so. Nur so entstehen neue Krankheiten. Und nur so wird vielleicht nicht der Täter direkt selbst zum Opfer, aber vielleicht seine Kinder und seine Kindeskinder. Nur so ist der Täter nicht immer nur Täter gewesen, sondern war einst selbst ein Opfer. Was auch immer wir in diese Welt entsenden, es kommt früher oder später zu uns zurück. Wenn nicht auf dem Niveau elitärer, hochgestochener (juristischer) Moraltheorien, wie sie in unseren Philosophien und Rechtssystemen besteht, so dann nach den Gesetzen der Selbstregulation von Mutter Natur und dem menschlichen Geist und Körper: der Homöostase. Das ist ein Naturgesetz, keine Illusion und Konzeption von menschlichen Projektionen von Gut und Böse. Es ist eine natürliche Konsequenz, gut mit einer Gleichung zu formalisieren, davon bin ich überzeugt. Davon bin ich überzeugt. Weiterlesen… » 12.09.2011, 01:33
[ArtPics] Leon Baas
28.08.2011, 01:07
She’s Alive. Beautiful. Finite. Hurting. Worth Dying for.
Ergreifend, wütend, atemberaubend schön. 03.07.2011, 14:41
Verloren im Paradies
Letzte Nacht träumte ich einen Traum, den ich mit Euch teilen will. Ich kam an einen Ort an, den ich nicht anders als paradiesisch nennen kann. Mitten in einer Szenerie eines türkis-blauen Meer-Sees mit einem starken Wasserfall und einer Atemluft, bei der ich das Gefühl hatte, ich könne aufgrund ihrer Reinheit abheben. Umrahmt vom Grün der Büsche und der exotischen Bäume, großen, schönen Blüten, Früchte und sorglosen Tiere, fühlte ich eine Ergriffenheit, die ich kaum beschreiben kann. Ich stand machtlos gegenüber dieser Schönheit da, betrachtete dieses Kunstwerk, das sich ständig durch die Geburt neuer Flora und Fauna selber erschuf und dachte nur daran, wo denn meine Kamera sei, ich müsse all das doch irgendwie festhalten, konservieren wie ein lebloses Gebilde. Als ich sie suchte und nicht fand, tastete ich mich zu meiner Tasche und suchte nach meinem Handy. Ich holte es hastig raus und sah, ich habe keinen Empfang. Angst stieg in mir auf, mein Herz setzte kurz aus. Das Wissen, dass ich hier ganz alleine war und niemand mich mit dem Auto finden und abholen würde, weil es nicht einmal einen Straßennamen oder Ortsnamen gab, machte mich hektisch. Also suchte ich nach meinem Navigationssystem. Die GPS Koordinaten müssten doch drauf sein und es würde mich schon irgendwie zurück in die Geborgenheit bringen: Zurück in die Stadt. Doch ich fand es nicht. In meiner anderen Tasche kramte ich hastig mein Notebook raus und hoffte auf Internetempfang. Eine SOS Email könnte ich ja schicken, Peyman per Facebook benachrichtigen und ihm sagen, in was für einer lebensbedrohlichen Lage ich doch war, ihm aufgeregt erzählen, dass ich mitten in einem Paradies stehe, ohne nichts, ohne Verbindung, ohne den Weg nach Hause und was noch schlimmer war: Mit mir allein! Achwas, ich würde diese Eilmeldung gleich in meinen Status schreiben, damit alle Bescheid wüssten. Damit die Wahrscheinlichkeit steigen würde, dass sich gleich die ersten Leute auf den Weg machen würden in diese gottverlassene Gegend ohne nichts als Bäumen, Blumen, Seen und Ruhe. Mein Herz raste. Alles, was im ersten Augenblick majestätisch schön war, war nun grässlich bedrohlich. Das Wasser im Meeres-See wurde plötzlich zum reißenden Meer. Fremdartige, tentakelgleiche Tiere würden gleich mit ihren tausend Krallen rausspinksen und mich anvisieren. Unfassbar gefährliche Tiefseekreaturen, hässliche Aale, windige Haie, die meine Angst rochen – all diese Kreaturen würden mich einfangen und fressen wollen, so wie wir Menschen es immer taten. Hinter mir spaltete sich lautlos die Erde und Treppen taten sich auf, die leider nur noch unten führten, nicht nach oben. Also raste ich sie runter, in der Hoffnung, irgendwann doch bald auf eine Autobahn zu treffen, auf Züge, Bahnen, Lärm und zu große Menschenmassen – alles soviel weniger bedrohlich als diese Idylle von Natur. Natur. Oder Natur-Gewalt. Weiterlesen… » 28.06.2011, 12:10
Blumenwege
Zu kurz die Zeit Schau’ die Blumen, Grob kastrierte Schau’ die Blumen,
Text, Design & Photos by Sherry Iranique. Copyright © 2010 Sherry Iranique. All rights reserved.
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